Hilfsnavigation

  • Forstwirte des Ortenaukreises bei der Arbeit.
  • Kulinarische Ortenau.
  • Wir beraten Sie gerne.
Offenburg, 10. Dezember 2008. In einem einstweiligen Rechtsschutzverfahren hat das Verwaltungsgericht Freiburg am 9. Dezember den Vergleich, den das Landratsamt Ortenaukreis dem Tierheim Pro Animale in Hornberg angeboten hat, bestätigt. Gegen eine Verfügung des Landratsamts hatte die Betreiberin der Tierherberge Widerspruch erhoben. Das Landratsamt hatte die Schließung des Tierheims angeordnet, da Pro Animale nach Auffassung der Behörde Bestimmungen des Tierschutzes nicht einhielt. Bis zu einer endgültigen Urteilssprechung kann Pro Animale laut Beschluss des Verwaltungsgerichts den Betrieb des Tierheims vorübergehend wieder aufnehmen, wenn die vom Landratsamt Ortenaukreis erhobenen Beanstandungen behoben werden. Folgenden Auflagen muss das Tierheim einhalten. Die vorgeschriebene Höchstzahl der beherbergten Hunde und Katzen ist einzuhalten, was einer Reduzierung auf etwa ein Viertel der bisher gehaltenen Tiere gleich kommt. Des weiteren darf das Tierheim erst wieder öffnen, wenn es qualifiziertes Person als Leiter nachweisen kann. Dieser benötigt entweder eine Ausbildung als Tierpfleger oder eine ähnliche nachgewiesene Qualifikation. Als weitere Auflage müssen die aufgenommenen Tiere in einem Bestandsbuch geführt werden. Auch der Impfstatus der Tiere muss dokumentiert sein. Dem Tierheim bleibt es verboten, Hunde oder Katzen aus einem Land, das nicht der EU angehört, aufzunehmen oder einzuführen. Der Widerspruch der Tierheimbetreiberin gegen die Verfügung des Ortenaukreises ist somit abgelehnt.