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Offenburg, 29. Dezember 2008. Noch einmal glimpflich davongekommen ist der Ortenaukreis beim Sturm am 2. Weihnachtsfeiertag. In allen 54 Forstrevieren des Landkreises sind nach einer Schätzung des Amts für Waldwirtschaft beim Landratsamt Ortenaukreis rund 100.000 Festmeter Sturmholz angefallen. Wie das Landratsamt weiter mitteilt, waren auch die Straßenmeistereien rund 150 Stunden im Einsatz, um umgefallene Bäume auf Land- und Kreisstraßen zu entfernen und Straßen wegen drohenden Windbruchs zu sperren. Hauptbetroffen vom Sturm waren die Höhenlagen zwischen 250 und 700 Metern. Die größten Schäden entstanden im Acher- und Renchtal, aber auch die Gebiete um Durbach, Gengenbach, Zell am Harmersbach und um Schuttertal, Ettenheim weisen erhebliche Beeinträchtigungen auf. Von den Nachbarkreisen meldet lediglich der Landkreis Emmendingen Schäden im Umfang von rund 80.000 Festmetern Sturmholz. Das Amt für Waldwirtschaft bittet betroffene Waldbesitzer, Schäden umgehend beim zuständigen Revierleiter zu melden. Weiter weisen die Forstfachleute darauf hin, bei den Aufräumarbeiten unbedingt die Unfallverhütungsvorschriften einzuhalten. „Sturmholzaufarbeitung ist Profiarbeit, sie darf nicht unerfahrenen Hilfskräften überlassen werden“ betont der Leiter des Amts für Waldwirtschaft Ewald Elsäßer. Auch Waldspaziergängern rät Elsäßer zu erhöhter Aufmerksamkeit. Er empfiehlt gefährdete Waldgebiete zu meiden und gesperrte Wege keinesfalls zu betreten. Noch können weitere Äste und Zweige herabbrechen.