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Offenburg, 7. Januar 2009 - Im Dezember 2008 sind die Fallzahlen bei der Kommunalen Arbeitsförderung leicht angestiegen. Gegenüber November hat sich die Zahl der Bedarfsgemeinschaften um 1,1% und die der Arbeitslosengeld II-Empfänger um 1,2% erhöht. Die Zahl der Arbeitslosen ist im selben Zeitraum um 0,8% gestiegen. Damit hat sich der seit Sommer zu beobachtende Rückgang der Fallzahlen im letzten Monat des vergangenen Jahres nicht fortgesetzt. Da die Zahl der Langzeitarbeitslosen in den beiden Vorjahren im Dezember zumindest geringfügig abgenommen hatte, scheinen in diesem Jahr die konjunkturellen Gründe überwogen zu haben. Dies dürften die ersten Auswirkungen des schlechter werdenden wirtschaftlichen Umfelds sein. Derzeit betreut die Kommunale Arbeitsförderung 7.610 Bedarfsgemeinschaften mit insgesamt 16.103 Leistungsempfängern. Von ihnen erhielten 10.702 erwerbsfähige Personen Arbeitslosengeld II und 5.401 Nichterwerbsfähige Sozialgeld. 4.662 Personen gelten gemäß den gesetzlichen Kriterien als arbeitslos und 2.675 Personen als sogenannte „nicht arbeitslose Arbeitsuchende“. Hierzu gehören insbesondere Alg II-Empfänger, die sich in Arbeitsfördermaßnahmen befinden oder über 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind und nur ergänzende Leistungen erhalten. Die Gesamtzahl der zu vermittelnden Personen beträgt somit 7.337. Hinzu kommen 3.365 reine Leistungsbezieher, die z.B. als Alleinerziehende Kinder unter 3 Jahren betreuen, sich in einer Schul- oder Berufsausbildung befinden oder als über 58-jährige nicht mehr vermittelt werden möchten. Seit Jahresbeginn haben unsere Firmenberater und Persönlichen Ansprechpartner 2.793 Arbeitsuchende in ein Arbeitsverhältnis auf dem ersten Arbeitsmarkt vermittelt, darunter 2.170 in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Hinzu kommen Arbeitsaufnahmen, die ohne direkte Vermittlungsaktivitäten der Kommunalen Arbeitsförderung erfolgt sind.