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Offenburg,16. Januar 2009 - Viele Bürgerinnen und Bürger im Ortenaukreis werden am Samstag ihren Abfallgebührenbescheid für das Jahr 2009 im Briefkasten finden. Rund 100.000 Bescheide verschickt der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft Ortenaukreis in diesen Tagen. Wie der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft mitteilt, kommt es in den ersten Tagen nach dem Versand meist zu einer erheblichen Zahl von telefonischen Rückfragen. Um dem Ansturm gerecht zu werden, hat die Abfallwirtschaft des Ortenaukreises die auf den Gebührenbescheiden aufgedruckten Durchwahlnummern durch weitere Telefonanschlüsse verstärkt. Trotzdem kann es sein, dass die Telefone stark überlastet sind. Die Abfallwirtschaft empfiehlt deshalb, mit den Rückfragen einige Tage zu warten, bis sich der erste Ansturm gelegt hat. Wer ab Mitte Dezember 2008 eine Änderung des Behältervolumens beantragt hat, wird auf dem Abfallgebührenbescheid 2009 noch die Gebühr für den bisherigen Behälter vorfinden. Das neue Behältervolumen wird dann in einem nachfolgenden Änderungsbescheid berücksichtigt, der in Kürze zugesandt wird. Aus diesem Änderungsbescheid ergeben sich die für das Jahr 2009 tatsächlich zu zahlenden aktuellen Abfallgebühren. Änderungswünsche zum Behältervolumen können dem Eigenbetrieb Abfallwirtschaft Ortenaukreis auch per Fax (0781 805-1213), E-Mail (abfallwirtschaft@ortenaukreis.de), Internet (www.abfallwirtschaft-ortenaukreis.de) oder über die Postanschrift (Badstraße 20, 77652 Offenburg) übermittelt werden. Der Kreistag des Ortenaukreises hat die Abfallgebühren 2009 in seiner Sitzung am 16. Dezember 2008 beschlossen. Danach liegen die Hausmüllgebühren 2009 um durchschnittlich acht Prozent über denen der Jahre 2007 und 2008. Grund für die Gebührenanpassung ist neben der allgemeinen Preissteigerung das hohe Niveau an Umweltverträglichkeit, auf dem im Ortenaukreis Abfälle entsorgt werden. Gemeinsam mit dem Landkreis Emmendingen betreibt der Ortenaukreis seit Mai 2006 die insoweit vorbildliche mechanisch-biologische Abfallbehandlungsanlage Kahlenberg. Durch das zukunftsweisende Verfahren, das weltweit Interesse findet, werden Primärenergie sowie Primärrohstoffe eingespart. Die Betriebsabläufe werden laufend weiterentwickelt und optimiert. Nachdem inzwischen ausreichend Erfahrungen mit dem Betrieb der Anlage vorliegen, konnten die Betriebskosten bei der Berechnung der Hausmüllgebühren für die Jahre 2009 und 2010 jetzt in der tatsächlich notwendigen Höhe berücksichtigt werden. Trotz der nun erforderlichen Gebührenerhöhung sind die Müllgebühren im Ortenaukreis im landesweiten Vergleich besonders günstig. Vergleicht man beispielsweise die durchschnittlichen Abfallgebühren eines Vierpersonenhaushalts in den 35 Landkreisen und neun Stadtkreisen Baden-Württembergs, so hat der Ortenaukreis mit 94 Euro nach wie vor die niedrigsten Hausmüllgebühren und liegt damit auf Platz eins.