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Offenburg, 16. Januar 2009 - Das Landratsamt Ortenaukreis will bei größeren Unwettern, Großereignissen oder Krisensituationen gut vorbereitet sein. Rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung, Vertreter von Städten und Gemeinden sowie der Polizeidirektion und der Bundeswehr nahmen am Freitag an einer Fortbildung im Offenburger Landratsamt teil, die die Behörde gemeinsam mit der Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg organisiert hatte. Ein Großteil der Teilnehmer bildet den sogenannten Verwaltungsstab, der bei größeren Schadensereignissen zusammenkommt, um die Bevölkerung wie auch Sachgüter zu schützen. In ihrer Einführung in die Veranstaltung betonte die Erste Landesbeamtin Heidi Götz die Zielrichtung der Fortbildung. „Krisensituationen wie der Sturm am zweiten Weihnachtsfeiertag oder Unwetter wie im vergangenen Jahr im Kinzigtal gibt es leider immer wieder“, so Götz. Deshalb bereite sich die Verwaltung bei jährlich stattfindenden Übungen oder Schulungen auf solche Situationen vor. „Natürlich ist auch der Anfang April stattfindende NATO-Gipfel in Straßburg, Kehl und Baden-Baden in diesem Zusammenhang eine besondere Herausforderung“, stellte Heidi Götz fest. In der Fortbildung beschäftigten sich die Teilnehmer vor allem mit dem Thema Kommunikation und Information. Wie Siegfried Hollstein von der Landesfeuerwehrschule berichtete, sind Kommunikation und Information innerhalb des Verwaltungsstabes eine der wichtigsten Grundlagen für die erfolgreiche Bewältigung einer Krise. „Bei allen Übungen oder auch realen Ereignissen hat sich immer wieder gezeigt, dass es hier die größten Versäumnisse gibt“, so Hollstein. In der Form eines Workshops arbeiteten die Teilnehmer verschiedene Übungsaufgaben ab und diskutierten die Ergebnisse anschließend.