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Offenburg, 23. Januar 2009 - Zu einem Gespräch über die Planungen in Sachen Rheintalbahn ist Landrat Frank Scherer heute mit Vertretern der Interessengemeinschaft Bahnprotest am Ober- und Hochrhein (IG Bohr) in Offenburg zusammengekommen. Zu dem Treffen hatte Landrat Frank Scherer die IG Bohr eingeladen, die durch Dr. Roland Diehl (Bad Krozingen), Manfred Wahl (Offenburg) Mutter Martina Merkle (Offenburg), Roland Rhemann (Lahr), Dietmar Kraske (Mahlberg) Uwe Haller (Herbolzhheim) und Dr. Klaus Gumpp (Freiburg) vertreten war. Alle Teilnehmer forderten eine menschen- und umweltverträgliche Planung und waren sich einig, dass die gegenwärtigen Bahnplanungen diesem Anspruch offensichtlich nicht gerecht werden. Landrat Frank Scherer: „Beim Ausbau der Rheintalbahn handelt es sich um ein Jahrhundertbauwerk, das nur mit einem Güterzugtunnel in Offenburg realisiert werden kann. Südlich von Offenburg ist die autobahnparallele Trasse die bessere Alternative. Das gilt allerdings nur, wenn im Zuge des Bahnausbaus die gegenwärtigen Lärmbelastungen an der bestehenden und an der autobahnparallelen Bahntrasse - einschließlich des Autobahnlärms - durch zusätzlichen Lärmschutz reduziert werden. Hier darf nicht nur das rechtlich Nötige sondern hier muss das technisch Mögliche der Maßstab sein!“ Scherer verwies zudem auf die Position des Kreistages des Ortenaukreises, der sich am 21. Oktober 2008 mehrheitlich für die autobahnparallele Trassenführung ausgesprochen hatte. Die Vertreter der IG Bohr zeigten sich über die klare Positionierung Scherers erfreut. Sie schlossen sich insbesondere der Forderung des Landrats an, dass es insgesamt zu einer Verbesserung der gegenwärtigen Lärmschutzsituation kommen müsse. Dann wäre auch den Anliegen derjenigen Kommunen Rechnung getragen, die sich gegen die autobahnparallele Trasse aussprechen. Die Vertreter der IG Bohr unterstrichen darüber hinaus, dass sie mit ihrem Konzept „Baden 21“ planungsrechtlich realisierbare Vorschläge vorgelegt hätten. Die Umsetzung dürfe nicht am Geld scheitern. Insoweit sei die Politik in der Verantwortung. Die Gesprächpartner waren sich einig, im Interesse einer menschen- und umweltgerechten Planung zukünftig einen engen und vertrauensvollen Austausch zu pflegen. Die 2. Regionalkonferenz von Innenminister Rech in Sachen Rheintalbahn am 2. Februar im RP Freiburg wollen sie gemeinsam nutzen, um die Position der Region nachhaltig klar zu machen.