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Offenburg, 29. Januar 2009 - Im Januar 2009 sind die Fallzahlen bei der Kommunalen Arbeitsförderung wiederum leicht angestiegen. Gegenüber Dezember hat sich die Zahl der Bedarfsgemeinschaften um 1,1% und die der Arbeitslosengeld II-Empfänger um 1,6% erhöht. Die Zahl der Arbeitslosen ist im selben Zeitraum um 2,6% gestiegen. Nach dem kontinuierlichen Rückgang der Fallzahlen im zweiten Halbjahr 2008 sind diese nun zwei Monate in Folge gestiegen. Damit hat sich die bereits zum Jahresende angedeutete Trendwende bestätigt. Wobei dieser Anstieg der Langzeitarbeitslosigkeit im Vergleich zu der zuletzt sehr deutlichen Zunahme der Gesamtarbeitslosigkeit relativ moderat ausgefallen ist. Derzeit betreut die Kommunale Arbeitsförderung 7.696 Bedarfsgemeinschaften mit insgesamt 16.308 Leistungsempfängern. Von ihnen erhielten 10.872 erwerbsfähige Personen Arbeitslosen-geld II und 5.436 Nichterwerbsfähige Sozialgeld. 4.785 Personen gelten gemäß den gesetzlichen Kriterien als arbeitslos und 2.722 Personen als sogenannte „nicht arbeitslose Arbeitsuchende“. Hierzu gehören insbesondere Alg II-Empfänger, die sich in Arbeitsfördermaßnahmen befinden oder über 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind und nur ergänzende Leistungen erhalten. Die Gesamtzahl der zu vermittelnden Personen beträgt somit 7.507. Hinzu kommen 3.365 reine Leistungsbezieher, die z.B. als Alleinerziehende Kinder unter drei Jahren betreuen, sich in einer Schul- oder Berufsausbildung befinden oder als über 58-jährige nicht mehr vermittelt werden möchten. Im Januar haben die Firmenberater und Persönlichen Ansprechpartner der Kommunalen Arbeitsförderung 103 Arbeitsuchende in ein Arbeitsverhältnis auf dem ersten Arbeitsmarkt vermittelt, darunter 76 in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Hinzu kommen Arbeitsaufnahmen, die ohne direkte Vermittlungsaktivitäten der Kommunalen Arbeitsförderung erfolgt sind.