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Offenburg, 26. Februar 2009 - Im Februar 2009 sind die Fallzahlen bei der Kommunalen Arbeitsförderung wiederum leicht angestiegen. Gegenüber Januar hat sich die Zahl der Bedarfsgemeinschaften um 2,3 % und die der Arbeitslosengeld II-Empfänger um 2,4 % erhöht. Die Zahl der Arbeitslosen ist im selben Zeitraum um 2,2 % gestiegen. Vor dem Hintergrund der zuletzt sehr deutlichen Zunahme der Arbeitslosigkeit im SGB III-Bereich ist zu erwarten, dass sich der Anstieg der Fallzahlen in der Grundsicherung für Arbeitsuchende in den kommenden Monaten weiter fortsetzen wird. Derzeit betreut die Kommunale Arbeitsförderung 7.875 Bedarfsgemeinschaften mit insgesamt 16.646 Leistungsempfängern. Von ihnen erhielten 11.132 erwerbsfähige Personen Arbeitslosengeld II und 5.515 Nichterwerbsfähige Sozialgeld. 4.888 Personen gelten gemäß den gesetzlichen Kriterien als arbeitslos und 2.682 Personen als sogenannte „nicht arbeitslose Arbeitsuchende“. Hierzu gehören insbesondere Alg II-Empfänger, die sich in Arbeitsfördermaßnahmen befinden oder über 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind und nur ergänzende Leistungen erhalten. Die Gesamtzahl der zu vermittelnden Personen beträgt somit 7.570. Hinzu kommen 3.562 reine Leistungsbezieher, die z.B. als Alleinerziehende Kinder unter 3 Jahren betreuen, sich in einer Schul- oder Berufsausbildung befinden oder als über 58-jährige nicht mehr vermittelt werden möchten. Seit Jahresbeginn haben unsere Firmenberater und Persönlichen Ansprechpartner 222 Arbeitsuchende in ein Arbeitsverhältnis auf dem ersten Arbeitsmarkt vermittelt, darunter 152 in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Hinzu kommen Arbeitsaufnahmen, die ohne direkte Vermittlungsaktivitäten der Kommunalen Arbeitsförderung erfolgt sind.