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Kultusminister Helmut Rau hat am Donnerstag, 26. Februar 2009 auf Einladung von Landrat Frank Scherer die Gewerblichen Schulen Offenburg besucht. Bei einem Gespräch mit Elternvertretern, Lehrern und der Schulleitung stellte Rau die Bedeutung der beruflichen Schulen in Baden-Württemberg heraus. „Die Hälfte aller Studienberechtigungen in Baden-Württemberg werden auf den beruflichen Schulen erworben. Das berufliche Schulwesen mit seiner Vielzahl von An- und Abschlüssen ist ein zentraler Pfeiler des Bildungssystems in unserem Land“, betonte Rau. Er freue sich, wie besonders in der Ortenau der Landkreis als Schulträger und das Land in gleichberechtigter Partnerschaft an der Entwicklung der beruflichen Schulen zusammenarbeiten. Bei einem anschließenden Rundgang durch das im Jahr 2007 neu bezogene Schulgebäude suchte Minister Helmut Rau verschiedene Unterrichtsräume auf und sprach mit Schülerinnen und Schülern über ihre Ausbildung. Darüber hinaus informierte sich Rau über den Fortgang der Bauarbeiten für den zweiten Bauabschnitt der Gewerblichen Schulen Offenburg. Die Gewerblichen Schulen Offenburg sind mit über 3.000 Schülern, 135 Unterrichtsklassen und rund 160 Lehrern die größte Gewerbeschule Südbadens. In den Jahren 2005 bis 2007 hat der Ortenaukreis als Schulträger für rund elf Millionen Euro einen Teil des Schulgebäudes neu gebaut. Anfang Dezember 2008 konnte Landrat Frank Scherer mit einem Spatenstich die Bauarbeiten für den zweiten Bauabschnitt starten. Dieser entsteht zur Zeit für rund zehn Millionen Euro. Aktuelle Fragen der Schulpolitik standen anschließend im Mittelpunkt eines Gespräches zwischen Kultusminister Helmut Rau und Landrat Frank Scherer. Ein Schwerpunkt der Unterredung war insbesondere die künftige Kooperation der geplanten Werkrealschulen mit den Berufsschulen. Scherer begrüßte die vom Land vorgesehene enge Verzahnung. Da die Werkrealschüler für den berufspraktischen Unterricht jedoch an die beruflichen Schulen kommen müssten, sei dafür eine Ausweitung der Schülerbeförderung notwendig. Dies bedeute auch höhere Schülerbeförderungskosten für den Landkreis. Das Land müsse dies bei den Zuweisungen für die Schülerbeförderungskosten berücksichtigen. Kultusminister Helmut Rau signalisierte Unterstützung bei diesem Anliegen. Er habe in der Landesregierung auf diesen Punkt hingewiesen und werde sich für eine Lösung einsetzen, sagte Rau.