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Offenburg, 19. März 2009. Das Regierungspräsidium Freiburg hat die Schließung des Tierheims in Hornberg, die das Landratsamt Ortenaukreis im Juli 2008 angeordnet hatte, bestätigt. Den vom Betreiber der Tierherberge, dem Verein Pro Animale für Tiere in Not, eingelegten Widerspruch gegen die Schließung hat das Regierungspräsidium jetzt zurückgewiesen. Damit bestätigt das Regierungspräsidium die Auffassung und das Vorgehen der Kreisbehörde. Das Landratsamt hatte die Schließung insbesondere damit begründet, dass die Tierherberge die erlaubte Anzahl der gehaltenen Katzen und Hunde überschritten, keine ausgewiesene Fachkraft für die Betreuung und Pflege der beherbergten Tiere beschäftigte und die Bestandsbücher nicht ordnungsgemäß geführt worden seien. Darüber hinaus hatte die Kreisbehörde dem Tierheim vorgeworfen, ohne entsprechende Erlaubnis Tiere aus dem Ausland einzuführen und weiterzuverkaufen. Das Regierungspräsidium teilt insbesondere die Auffassung, dass es sich bei dieser Praxis des Tierheims um eine unerlaubte gewerbsmäßige Tätigkeit gehandelt hat. Es kann sich dabei auf die eingeholten Stellungnahmen des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz wie auch des Ministeriums für Ländlichen Raum Baden-Württemberg stützen. Beide Ministerien betrachten die Einfuhr von Tieren aus dem Ausland und deren Vermittlung gegen Spenden, wie Pro Animale es betrieb, als professionellen Handel. Will die Hornberger Tierherberge ihren Betrieb wieder aufnehmen, muss der Verein Pro Animale jetzt beim Verwaltungsgericht Freiburg Klage erheben.