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Offenburg, 27. März 2009. Schneebruchschäden gefährden noch weiterhin Waldbesucher und Wanderer im Schwarzwald und am Schwarzwaldrand. Darauf weist das Amt für Waldwirtschaft beim Landratsamt Ortenaukreis hin. Viele Fahr- und Wanderwege im Wald sind durch abgebrochene Baum- und Kronenteile oder umgestürzte Bäume noch unpassierbar. In die Wegetrassen hängen teilweise Bäume und Sträucher. Durch den Wald zu gehen sei, so das Amt für Waldwirtschaft, auch noch nach dem Abtauen des Schnees auf den Bäumen erschwert oder gar gefährlich, weil der Waldboden durch das Schmelzwasser und die Regenfälle derzeit stark aufgeweicht sei, wodurch noch weitere Bäume, Äste oder Zweige abbrechen könnten. Schuld daran haben vor allem die starken Schneefälle Anfang März, die insbesondere in den mittleren Höhenlagen von 300 bis 600 Metern erhebliche Schäden im Wald verursacht haben. Durch das hohe Gewicht des Nassschnees sind Laub- und Nadelbäume abgebrochen oder umgeknickt. Der Gesamtschaden im Ortenaukreis beträgt dem Amt für Waldwirtschaft zufolge rund 10.000 bis 15.000 Festmeter. Mancherorts, insbesondere im Achertal, liegen auch noch große Mengen an Schadholz vom letzten Weihnachtssturm und Sturm Quinten. Die Aufräumarbeiten der Waldbesitzer in den Schneebruchgebieten laufen nach der Schneeschmelze an und können in den Privatwaldgebieten wegen der Vielzahl der betroffenen Waldbesitzer und je nach Höhenlage sich noch länger hinziehen. Im Hinblick auf den prognostizierten Temperaturanstieg in der nächsten Woche und die fortschreitende Schneeschmelze bittet das Amt für Waldwirtschaft die Waldbesucher, Waldteile mit Schneebruchschäden bis zum Abschluss der Aufarbeitung zu meiden und eventuelle Absperrmaßnahmen bei Holzerntemaßnahmen ernst zu nehmen.