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Der Landrat des Ortenaukreises Frank Scherer ist bei einer Pressekonferenz im Landratsamt Offenburg zum Botschafter der „Perspektive 50plus“ (www.koarb.de) ernannt worden. Mit diesem Amt übernimmt Scherer die Rolle des Repräsentanten für den Beschäftigungspakt „Oberrhein“. Dieser ist Teil des Bundesprogramms „Perspektive 50plus-Beschäftigungspakte in den Regionen“ (www.perspektive50plus.de). Der Beschäftigungspakt „Oberrhein“ setzt sich zusammen aus der „KOA-Perspektive 50plus“ und dessen Partnern, der ARGE Emmendingen und der ARGE Rastatt. Ins Leben gerufen wurde die „Perspektive 50plus“ 2005 in Offenburg. Träger ist die Kommunale Arbeitsförderung Ortenaukreis (KOA). Als einer von 62 Beschäftigungspakten beteiligt sich die KOA mit ihrem Projekt am Programm des Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS). Ziel ist es, die Beschäftigungschancen für ältere Langzeitarbeitslose zu verbessern. Fachlich und inhaltlich beraten wird das Bundesprogramm von der Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung (gsub). Als Landrat Frank Scherer vom Geschäftsführer der gsub, Dr. Reiner Aster, zum Botschafter ernannt wurde, erklärte er mit einem Augenzwinkern: „Endlich habe ich mein Berufsziel erreicht. Schließlich wollte ich einst Botschafter im Auswärtigen Amt werden.“ Trotz der Ahnung, dass die Rolle des Botschafters bei ihm für „einen vollen Terminkalender sorgt“, freut sich Scherer auf die Aufgabe. Das „neue Wege“ in der Arbeitsmarktpolitik „sinnvoll sind“, zeige sich gerade in der aktuellen, wirtschaftlich angespannten Situation: „Selbst ansonsten solide dastehende Regionen wie der Ortenaukreis sowie die Landkreise Rastatt und Emmendingen sind von Kurzarbeit und Entlassungen betroffen.“ Zusammen mit seinen Landratskollegen Hanno Hurth (Emmendingen) und Jürgen Bäuerle (Rastatt) werde er gern den Beschäftigungspakt in seiner Arbeit „intensiv unterstützen“. Mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung ist bei der Pressekonferenz auch offiziell die seit Jahresbeginn bestehende Zusammenarbeit zwischen der „Perspektive 50plus“ und der ARGE Rastatt besiegelt worden. Mit der ARGE Emmendingen arbeitet das Offenburger Projekt bereits seit Anfang 2008 zusammen. In diesem Jahr will der Beschäftigungspakt „Oberrhein“ nun 570 langzeitarbeitslose ältere Menschen in Arbeit vermitteln. Gemessen an diesem Ziel wurden dem Beschäftigungspakt „Oberrhein“ auch die Projektmittel zugewiesen. Es stehen insgesamt 2,76 Millionen Euro zur Verfügung. Christian Klemp, Paktkoordinator des Beschäftigungspaktes, und seine Partner Heinz Disch (Emmendingen) und Joachim Schäfer (Rastatt) sind zuversichtlich, das „gesetzte Ziel gemeinsam erreichen“ zu können. Bis Ende März konnte der Beschäftigungspakt bereits 140 ältere Langzeitarbeitslose auf dem ersten Arbeitsmarkt integrieren. Zustimmung fand dieser Optimismus bei Dr. Reiner Aster. „Sie machen vor Ort einen tollen Job. Schon 2008 gehörte ihr Beschäftigungspakt zur Spitzengruppe unter den bundesweit 62 Beschäftigungspakte.“ Eine weitere Ausweitung des Beschäftigungspaktes auf die Optionskommunen Biberach und der ARGE Baden-Baden ist für Juli geplant. Aufgrund der geografischen Lage wird dann eine Namensänderung notwendig. Den Startschuss gab es auch für einen Unternehmenswettbewerb. Der Beschäftigungspakt „Oberrhein“ sucht ab sofort das „Unternehmen mit Weitblick 2009“. Mit dem Regionalwettbewerb will man mittelständische Unternehmen hervorheben, die ältere Langzeitarbeitslose beschäftigen bzw. beabsichtigen einzustellen. Maßgeblich für die Beurteilung, ob der Bewerber ein Unternehmen mit Weitblick ist, ist die gelebte Philosophie der Firma in Bezug auf die Beschäftigungschancen älterer Langzeitarbeitsloser. Bewerben können sich Unternehmen mit maximal 200 Mitarbeitern, die ihren Firmensitz innerhalb des Beschäftigungspaktes haben. Die Bewerbungsfrist endet am 15. September. Nähere Informationen zum Wettbewerb und die Teilnahmeunterlagen finden sich im Internet auf www.koarb.de unter der Rubrik Perspektive 50plus – Unternehmen.