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Offenburg, 22. April 2009. Heute veranstalteten die FamilienForschung Baden-Württemberg und das Ortenauer Bündnis für Familien den ersten landesweiten Bilanz-Workshop zum Thema Familienfreundliche Kommune im Landratsamt Ortenaukreis in Offenburg. Der Workshop unter dem Titel Kurs halten! Erfolgreich steuern auf dem Weg zur Familienfreundlichen Kommune richtete sich an Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie Projektverantwortliche aus den Gemeinden und Städten in Baden-Württemberg. Er war Teil der Initiative Schritt für Schritt ins Kinderland , die vom Ministerium für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg gefördert wird. Landrat Frank Scherer begrüßte die rund 75 Workshop-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer, die Hälfte davon Bürgermeister und Oberbürgermeister. Aus dem Ortenaukreis waren 22 Gemeinden vertreten. Familienfreundlichkeit ist ein wichtiger Standortfaktor geworden , betonte Scherer. Unsere Gemeinden und Städte üben bei der Umsetzung auf dem Weg zur familienfreundlichen Kommune die Rolle eines Koordinators und Motors aus , so der Landrat weiter. Der Ortenaukreis habe hier mit dem Ortenauer Bündnis für Familien bereits Vieles bewegt. Bilanz ziehen - Kurs halten! Ziel des Workshops war es, mit den Gemeinden eine Zwischenbilanz zu ziehen zu den familienfreundlichen Aktivitäten und Aktionsprogrammen in ihren Kommunen. Was haben sie in den letzten Jahren erreicht? Welche familienfreundlichen Maßnahmen sind erfolgreich? Wo liegen Stolpersteine? Wie kann man den familienfreundlichen Entwicklungsprozess dauerhaft am Laufen halten? Erfahrene Oberbürgermeister und Bürgermeister, darunter die Meißenheimer Bürgermeisterin Gerlinde Kleis und der Acherner Oberbürgermeister Klaus Muttach, berichteten über die Veränderungsprozesse in ihren Städten zu mehr Familienfreundlichkeit. Gute Erfolge mit den Zukunftswerkstätten Familienfreundliche Kommune In diesem Rahmen wurden auch erstmals die Ergebnisse der Zukunftswerkstätten Familienfreundliche Kommune vorgestellt. Bislang hat die FamilienForschung Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Ortenauer Bündnis für Familien und dem Kommunalverband für Jugend und Soziales in 30 Gemeinden und Städten Zukunftswerkstätten durchgeführt und die weitere Umsetzung begleitet. Weitere zehn Zukunftswerkstätten sind konkret geplant. Die ersten 20 Kommunen wurden jüngst nach ihren Umsetzungsfortschritten befragt. In Folge dieser ersten 20 Zukunftswerkstätten sind bereits 144 Maßnahmen zur Familienfreundlichkeit umgesetzt, beschlossen oder in die Planung aufgenommen worden. Die Maßnahmen erstrecken sich auf nahezu alle kommunalen Handlungsfelder: angefangen von Kinderbetreuung und Bildung, Freizeit, Kultur, Sport bis hin zu Wohnen, Nahversorgung und Verkehr.