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Offenburg, 4. Mai 2009 - Am kommenden Samstag, 9. Mai 2009, finden die Leistungsübungen der Feuerwehren des Ortenaukreises statt. Die Wettkämpfe beginnen um 8 Uhr in Offenburg - Zunsweier auf dem Schulgelände (Im Kleingäßle). Sie werden jährlich vom Landratsamt Ortenaukreis, vertreten durch den Geschäftsführenden Kreisbrandmeister Reinhard Kirr, in Zusammenarbeit mit dem Kreisfeuerwehrverband veranstaltet. Die Abteilung Zunsweier der Feuerwehr Offenburg übernimmt dieses Jahr die örtliche Organisation. Zuschauer sind herzlich willkommen. 24 Feuerwehrgruppen werden sich im Wettkampf messen. Sie können die Leistungsabzeichen in Bronze, Silber und Gold erwerben. Orientiert an der Vielfalt heutiger Schadensereignisse und den aktuellen Vorschriften sollen die Leistungsübungen das Einsatzgeschehen möglichst praxisnah darstellen. An die Teilnehmer werden Anforderungen gestellt, wie sie auch im täglichen Einsatz zu erwarten sind. Die übungen sind so ausgelegt, dass sie mit den unterschiedlichen Fahrzeugen der einzelnen Feuerwehren absolviert werden können. Für die Leistungsübungen werden zwei übungsbahnen (Löschangriff und Technische Hilfeleistung) zur Verfügung stehen, die jede rund 100 Meter lang und 20 Meter breit ist. Gegen 16.30 Uhr werden die Leistungsabzeichen in der Festhalle auf dem gleichen Gelände an die erfolgreichen Löschgruppen überreicht. An den Leistungsübungen nehmen folgende Feuerwehren teil: Bronze (dreizehn Gruppen) Achern, Abteilung Fautenbach Gruppen 1, 2 und 3 Kehl, Abteilung Bodersweier Gruppen 1 und 2 Linnich, Löschzug 1, Gruppen 1 und 2 (Landkreis Düren, NRW) Renchen, Abt. Renchen Gruppen 1 und 2 Renchen, Abt. Ulm Gruppen 1 und 2 Wolfach, Abt. Kirnbach Gruppen 1 und 2 Silber (fünf Gruppen) Rastatt, Abt. Plittersdorf Gruppen 1 und 2 (Landkreis Rastatt) Schutterwald Wolfach, Abteilung Kinzigtal Gruppen 1 und 2 Gold (sechs Gruppen) Hügelsheim Gruppen 1 und 2 (Landkreis Rastatt) Meißenheim, Abteilung Kürzell Gruppen 1 und 2 Rheinau Gruppen 1 und 2 Hintergrundinformation zu den Leistungsabzeichen Orientiert an der Vielfalt heutiger Schadensereignisse sollen Leistungsübungen zum Erwerb der Leistungsabzeichen das Einsatzgeschehen möglichst praxisnah darstellen. An die übenden werden Anforderungen gestellt, wie sie täglich im Einsatz zu erwarten sind. Das Leistungsabzeichen kann in drei Stufen abgelegt und erworben werden. Im einzelnen in Bronze: Die Gruppe muss zeigen, dass unter Leitung des Gruppenführers ein Löschangriff mit Menschenrettung in angemessener Zeit durchgeführt werden kann. Die Lage soll einen Standardbrand darstellen, wie ihn heute jede Gemeindefeuerwehr sicher und selbstständig beherrschen muss. Silber: Die Gruppe hat neben dem Löscheinsatz zu zeigen, dass sie einen technischen Hilfeleistungseinsatz, Rettung von Menschen aus Notlagen und Erste Hilfe beherrscht. Eine Steigerung gegenüber Bronze besteht weiterhin durch die Wasserentnahme aus einem offenen Löschteich und dem Vorgehen unter Atemschutz. Gold: Der Gruppenführer, der Maschinist und die weiteren Gruppenangehörigen müssen neben dem Lösch- und Hilfeleistungseinsatz durch eine schriftliche Prüfung nachweisen, dass sie das notwendige Fachwissen besitzen. Die Leistungsübungen werden auf einem möglichst ebenen Gelände durchgeführt. Es muss mindestens eine übungsbahn vorhanden sein, die ca. 100 m lang und 20 m breit ist bzw. für den Hilfeleistungseinsatz ca. 100 m lang und 10 m breit. Das übungsobjekt für die Löscheinsätze wird durch einen Gerüstbock dargestellt. Die Brandstellen werden durch drei verschiedenfarbige, am übungsgerüst befestigte Fallklappen gekennzeichnet. Die Wasserversorgung erfolgt für die Leistungsübung Bronze aus einem Unter oder überflurhydrant, für Silber aus einer offenen Löschteich und für Gold wieder aus einem Unterflur- oder überflurhydrant. Die Ansaughöhe aus dem Löschteichs soll mindestens 0,5 m betragen und nicht größer als drei Meter sein. Das übungsobjekt für den Hilfeleistungseinsatz wird mit einem Unfall - PKW , einem querliegenden Baumstamm (alternativ einem darunter liegenden Fahrrad ) und durch ein Unfallopfer dargestellt. Die Beurteilung der Gruppe erfolgt jeweils durch eine Schiedsrichterkommission. Dieser gehören mehrere Schiedsrichter an, die jeweils einen Trupp bewerten. Für falsche bzw. unterlassene Handlungen gibt es zwischen 1 und 10 Fehlerpunkte. Ziel aller übungen ist es nicht, diese in möglichst kurzer Zeit, sondern in einer maximal vorgegebenen Zeit möglichst fehlerfrei durchzuführen. Die Leistungsübung Bronze ist mit Erfolg bestanden, wenn für den Teil Löscheinsatz nicht mehr als 30 Fehlerpunkte vorliegen und das 1. Rohr in 180 Sekunden Wasser hat. Die Leistungsübung Silber ist mit Erfolg bestanden, wenn für den Teil Löscheinsatz nicht mehr als 30 Fehlerpunkte vorliegen und das 1. Rohr in 260 Sekunden Wasser hat. Für den Teil Hilfeleistungseinsatz dürfen nicht mehr als 50 Fehlerpunkte erreicht und die Zeit von 480 Sekunden nicht überschritten werden. Die Leistungsübung Gold ist mit Erfolg bestanden, wenn für den Teil Löscheinsatz nicht mehr als 20 Fehlerpunkte, für den Teil Hilfeleistungseinsatz nicht mehr als 30 Fehlerpunkte erreicht und die Zeiten Löscheinsatz 200 Sekunden und Hilfeleistungseinsatz 480 Sekunden) nicht überschritten werden. Zeitüberschreitungen führen zum sofortigen Abbruch. Im Teil schriftliche Prüfung müssen 75 % der insgesamt möglichen Punktzahl erreicht werden. Das Leistungsabzeichen und das dazugehörige Besitzzeugnis wird in der anschließenden Feierstunde durch den Geschäftsführenden Kreisbrandmeister Reinhard Kirr an die erfolgreichen Gruppenangehörigen ausgehändigt. Die Löschgruppe erhält zusätzlich eine Urkunde.