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Offenburg, 18. Mai 2009 Jährlich am 12. Mai wird weltweit der Internationale Tag der Pflege im Gedenken an Florence Nightingale, der Begründerin der professionellen Krankenpflege, gefeiert. Initiator des Gedenktages ist der Weltpflegeverband International Council of Nurses (INC) mit Sitz in Genf. Das diesjährige Motto lautet Unsere Kompetenz Ihre Gesundheit. Professionelle Pflege in der Gesundheitsversorgung. Wegweisend und innovativ! Am Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach begingen die Pflegekräfte diesen Gedenktag bereits zum zweiten Mal mit einer offenen Veranstaltung: Pflegeexperten und Führungskräfte der Pflege präsentierten im voll besetzten Hörsaal ihre Facharbeiten sowie Projekte und informierten so über aktuelle Entwicklungen und Innovationen in der Pflege, die angeregt diskutiert wurden. - Inge Böser, Stationsleitung der Frauenklinik und Geburtshilfe, stellte die Projektarbeit der Abteilung zur Zertifizierung zum Babyfreundlichen Krankenhaus vor, ein Zertifikat, das nach strengen Kriterien vergeben wird und mit dem in Baden-Württemberg nur wenige Krankenhäuser ausgezeichnet sind. - Walter Knosp, Leiter der Aus- und Weiterbildungsstätte, referierte über die änderungen der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung nach dem neuen Krankenpflegegesetz sowie über politisch initiierte Veränderungen in der Ausbildung in Pflegeberufen. - Yvonne Korn, Praxisanleiterin und stellvertretende Stationsleitung der Notfallaufnahme und Intensivstation erläuterte in ihrem Vortrag das Spannungsfeld zwischen Anspruch und Wirklichkeit bei der praktischen Ausbildung. - Daniel Schmidt, Pflegeexperte für Onkologie, berichtete über die Schmerzberatung von Tumorpatienten: Viele Patienten leben mit der Annahme, Schmerzen gehörten zur Erkrankung dazu, weswegen auf Mittel zur Schmerzbekämpfung nicht im möglichen Umfang zurückgegriffen werde. Markus Bossong, Pflegedirektor am Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach, betonte den Anspruch der Pflegeberufe, wegweisend und innovativ zu sein, wie es im diesjährigen Motto des Internationalen Tages der Pflege heißt und warf einen Blick auf die zukünftige Gesundheitsversorgung: Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der damit einhergehenden Multimorbidität älterer und hochbetagter Patienten sowie der Zunahme von Demenzerkrankungen sieht er neue Anforderungen insbesondere in den Pflegeberufen. So müssten laut Bossong in sinnvoller Kooperation mit ärzten und mit entsprechender Spezialisierung Pflegeexperten ihre Kompetenzbereiche zukünftig breiter stecken. Dies sei ein wirksamer Beitrag zur Vermeidung möglicher Versorgungslücken.