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Offenburg, 2. Juni 2009 - Kann dem Datenschutz ausreichend Rechnung getragen werden, wenn Jugendamt und Kindertageseinrichtungen eng zusammenarbeiten, um das Wohl gefährdeter Kinder zu schützen? Diese Frage stand kürzlich im Mittelpunkt einer Veranstaltung im Landratsamt Ortenaukreis, die bei den Trägern und Leitungen der Kindertageseinrichtungen im Ortenaukreis auf großes Interesse gestoßen ist. Zwar ist die Zusammenarbeit zwischen Kindertageseinrichtungen und dem Jugendamt bei der Wahrnehmung des Schutzauftrags bei der sogenannten Kindeswohlgefährdung durch den Gesetzgeber verbindlich geregelt. Doch muss die Kooperation in der Praxis so gestaltet werden, dass auch dem Datenschutz Rechnung getragen wird. 110 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten das Angebot des Jugendamtes, sich zum Thema Kinderschutz und Datenschutz zu informieren. Mit Prof. Dr. Peter Christian Kunkel konnte ein anerkannter und erfahrener Experte als Referent gewonnen werden. Der frühere Dozent der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl bereitete die komplexen Regelungen zum Datenschutz anschaulich auf und erläuterte sie anhand von interessanten Beispielen aus dem Kindergartenalltag. Regen Gebrauch machten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch von der Möglichkeit Fragen zu stellen und vom Angebot, mit der Beauftragten für Kinderschutz beim Jugendamt, Susanne Ziese und dem Fachberater für Kinderbetreuung, Michael Böse ins Ge-spräch zu kommen. Der Kinderschutz wird durch die Regelungen des Datenschutzes nicht behindert, sondern unterstützt. Die Regelungen zum Datenschutz schaffen für alle Beteiligten Sicherheit in der Zusammenarbeit , fasste Jugendamtsleiterin Martina Walter das Ergebnis der Tagung zusammen. Die Veranstaltung wird am 2. Juli für die insgesamt 258 Kindertageseinrichtungen im Ortenaukreis nochmals wiederholt, sie ist bereits jetzt ausgebucht.