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Offenburg, 19. Juni 2009 - Das Landratsamt Ortenaukreis will ungeachtet der Kündigung der Integrationsbeauftragen seine Integrationsarbeit für Menschen mit Migrationshintergund ohne Einschränkung fortsetzen und weiter optimieren. Landrat Frank Scherer bekräftigte im Zusammenhang mit einem offenen Brief der Bundestagsabgeordneten Sibylle Laurischk (FDP), dass zu keinem Zeitpunkt die Funktion der Integrationsbeauftragten im Landratsamt in Frage gestellt war und der Ortenaukreis auch keinesfalls Mittel zur Integrationsförderung kürzen wolle. Das Gegenteil sei der Fall: Die Verwaltung will die Integrationsarbeit, die ein wesentliches Thema für die Ortenau ist, ohne Einschränkung fortsetzen! Wir verfügen über ein gutes und schlüssiges Integrationskonzept, dem der Sozialausschuss am 18. November 2008 zugestimmt hat. Der Kreis erkenne nicht nur die gesetzlichen Anforderungen sondern werde vielmehr darüber hinaus aktiv, so Scherer. Im Zuge der Verabschiedung des Doppelhaushalts 2009/2010 am 31. März, hat der Kreistag mit Blick auf die sich abzeichnenden Mindereinnahmen des Kreises in den nächsten zwei Jahren lediglich einige Haushaltsmittel mit einem vorläufigen Sperrvermerk versehen. Davon seien zwar auch zusätzlich eingeplante Mittel für ein weiteres Integrationsprojekt erfasst. Endgültig werde darüber aber erst am 10. November 2009 im neuen Kreistag entschieden, betont Scherer. Richtig sei, dass die bisherige Integrationsbeauftragte, Frau Susanne Riekert, das Landratsamt Ende Juni 2009 auf eigenen Wunsch verlassen werde. Dies habe allerdings seine Gründe in deren persönlicher Lebensplanung, wie Frau Riekert auch in einem erst kürzlich geführten Gespräch mit Landrat Frank Scherer ausgeführt habe. Dass der geschlossene Aufhebungsvertrag mit den Gremienbeschlüssen oder verwaltungsinternen Schwerpunktsetzungen in Zusammenhang stehe, habe Frau Riekert dabei nicht geäußert.