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Offenburg, 30. Juni 2009 - Im Juni 2009 sind die Fallzahlen bei der Kommunalen Arbeitsförderung (KOA) geringfügig gestiegen. Gegenüber Mai hat sich die Zahl der Bedarfsgemeinschaften um 0,3% und die der Arbeitslosengeld II-Empfänger um 0,2% erhöht. Die Zahl der Arbeitslosen hat im selben Zeitraum um 0,2% zugenommen. Damit sind die aktuellen Zuwachsraten im Rechtskreis der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) deutlich niedriger ausgefallen als zu erwarten war. Immerhin hat sich die Zahl der Kurzzeitarbeitslosen (SGB III) binnen Jahresfrist verdoppelt. Vor diesem Hintergrund war zeitversetzt ein ebenfalls sehr deutlicher Anstieg der Langzeitarbeitslosigkeit zu befürchten, der bislang erfreulicherweise ausgeblieben ist. Wobei es für eine Entwarnung noch zu früh ist und die Steigerungsraten in der zweiten Jahreshälfte wieder deutlich zunehmen können. Derzeit betreut die Kommunale Arbeitsförderung 8.357 Bedarfsgemeinschaften mit insgesamt 17.627 Leistungsempfängern. Von ihnen erhielten 11.823 erwerbsfähige Personen Arbeitslosengeld II und 5.804 Nichterwerbsfähige Sozialgeld. 5.324 Personen gelten gemäß den gesetzlichen Kriterien als arbeitslos und 3.074 Personen als sogenannte nicht arbeitslose Arbeitsuchende . Hierzu gehören insbesondere Alg II-Empfänger, die sich in Arbeitsfördermaßnahmen befinden oder über 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind und nur ergänzende Leistungen erhalten. Die Gesamtzahl der zu vermittelnden Personen beträgt somit 8.398. Hinzu kommen 3.425 reine Leistungsbezieher, die z.B. als Alleinerziehende Kinder unter 3 Jahren betreuen, sich in einer Schul- oder Berufsausbildung befinden oder als über 58-jährige nicht mehr vermittelt werden möchten. Im Juni haben unsere Firmenberater und Persönlichen Ansprechpartner 86 Arbeitsuchende in ein Arbeitsverhältnis vermittelt, darunter 38 auf dem ersten Arbeitsmarkt. Hinzu kommen 70 Arbeitsaufnahmen, die ohne direkte Vermittlungsaktivitäten der Kommunalen Arbeitsförderung erfolgt sind. Dabei handelt es sich überwiegend um selbst gesuchte Beschäftigungen aber auch um Wiedereinstellungen bei einem vorherigen Arbeitgeber, Vermittlungen die durch Dritte durchgeführt wurden oder selbständige Tätigkeiten. Insgesamt haben im Berichtsmonat 156 Arbeitsmarktintegrationen stattgefunden.