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Landräte und Oberbürgermeister schreiben an Bahnchef Rüdiger Grube Offenburg, 1. Juli 2009 - Mit einem gemeinsamen Schreiben vom 24. Juni wenden sich die vier Landräte der Landkreise Ortenaukreis, Lörrach, Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald sowie die vier Oberbürgermeister von Offenburg, Lahr, Freiburg und Weil am Rhein an den neuen Bahnchef Rüdiger Grube. In dem Brief fordern die Politiker unter anderem einen Termin für den Bahngipfel noch vor der Sommerpause und laden Grube zu einem Gespräch vor Ort ein. In vollem Wortlaut heißt es in dem Schreiben: Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer neuen Aufgabe als Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG. Die Erwartungen von allen Seiten sind hoch, vor allem, was die Entwicklung des Personenverkehrs und des Frachtverkehrs in wirtschaftlich schwieriger Zeit anbetrifft. Der viergleisige Ausbau der Rheintalstrecke ist eines der zentralen Bauprojekte der Bahn. Er dient der Schaffung eines durchgängigen Güterverkehrskorridors zwischen Rotterdam und Genua. Auch die Städte und Gemeinden entlang der Rheintalschiene unterstützen den Ausbau der Rheintalstrecke, fordern aber eine umwelt- und menschenfreundliche Realisierung dieses Projekts. Wir bitten Sie sehr, sich hierfür einzusetzen und die Zusage, nicht gegen die Menschen zu planen, mitzutragen. Gleichzeitig bitten wir Sie, auch von Ihrer Seite alles in die Wege zu leiten, damit der Bahngipfel noch vor der Sommerpause stattfindet. Dies muss auch im fundamentalen Interesse der Bahn sein, da durch eine schnellstmögliche Entscheidung zur Trassenführung auch personelle und finanzielle Ressourcen der Bahn gespart werden und der Planungsprozess beschleunigt wird. Analysiert man die Zugprognosen, welche nahezu von einer Verdoppelung des Güterverkehrsaufkommens ausgehen, wird klar, dass sich die Rheintalbahn immer mehr zu einer Güterabfuhrstrecke entwickelt. Eine sehr wichtige, wenn nicht sogar die wichtigste in Europa. Diesem Aspekt und den daraus entstehenden Belastungen für die Anlieger muss bei der Trassendiskussion eine hohe Wertigkeit eingeräumt werden. Um eine sachgerechte Abwägung der Trassenvarianten vornehmen zu können, müssten zum Beispiel auch die Synergieeffekte eines gleichzeitigen Ausbaus von Güterzuggleisen und des im Bedarfsplan vorgesehenen sechsspurigen Ausbaus der A 5 untersucht werden. Sicherlich wird dieser Sachverhalt neben anderen Punkten beim anvisierten Bahngipfel Beachtung finden. Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn wir Ihnen die Sachlage in einem Gespräch erläutern könnten. Gerne können wir uns auch vor Ort treffen, damit Sie sich einen unmittelbaren Eindruck von der Problematik verschaffen können. Bitte unterstützen Sie uns in unserem wichtigen Anliegen. Eine positive Reaktion Ihrerseits wäre ein wichtiges Signal für alle betroffenen Kommunen der Oberrheinregion! OB Edith Schreiner, Offenburg OB Dr. Wolfgang G. Müller, Lahr OB Dr. Dieter Salmon, Freiburg OB Wolfgand Dietz, Weil am Rhein Landrat Frank Scherer, Ortenaukreis Landrat Walter Schneider, Landkreis Lörrach Landrat Hanno Hurth, Landkreis Emmendingen Landrätin Dorothea Störr-Ritter, Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald