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Offenburg, 6. Juli 2009 - Mit der Verabschiedung der Konjunkturpakete werden Investitionen in zentralen Zukunftsfeldern von insgesamt rund 2,1 Milliarden Euro ausgelöst. Wichtig ist, dass diese Maßnahmen jetzt zügig vor Ort umgesetzt werden um so die mittelständische Wirtschaft zu stabilisieren und Arbeitsplätze in der Krise sichern. Ein gutes Beispiel dafür ist der Ausbau des Ortenau Klinikums Kehl. Dadurch wird die medizinische Versorgung der Menschen im Kehler Raum weiter verbessert. Dies erklärten Finanzminister Willi Stächele und Landrat Frank Scherer heute bei einem Besuch des Kehler Krankenhauses im Rahmen eines Kreisbesuchs des Ministers. Landrat Scherer bedankte sich bei Minister Stächele für die Zusage des Landes, den Neubau des Westflügels am Ortenau Klinikum Kehl sowie auch das neue Bettenhaus am Ortenau Klinikum Achern zu fördern. Beide Vorhaben sind für unsere dezentralen Klinikstandorte sehr wichtig und deshalb auch für die wohnortnahe Versorgung von großer Bedeutung , sagte Scherer. Im Rahmen der Kehler Baumaßnahme entstehen unter anderem eine Zentrale Notaufnahme und ein neuer Operations- und Intensivbereich. Die Investitionen des Ortenau Klinikums für den Ausbau in Kehl belaufen sich auf rund 14 Millionen Euro. Im weiteren Verlauf des Kreisbesuches, an dem auch der Kehler Oberbürgermeister Dr. Günther Petry teilnahm, informierte sich Minister Stächele über den Katastrophenschutz und die Gefahrenabwehr auf dem Rhein sowie im Kehler Hafen. Diese Maßnahmen seien auch bei der Gefahrenabwehrplanung für Betriebe mit erhöhtem Gefahrenpotential im Kehler Hafen von großem Vorteil. Von Interesse war hier insbesondere das hochmoderne Feuerlöschboot Europa I. Die gemeinsame Trägerschaft des Bootes durch den Ortenaukreis und die Verwaltung des elsässischen Generalrats sei ein kleines, aber gelungenes Beispiel für eine intensive grenzüberschreitende Zusammenarbeit und die guten nachbarschaftlichen Beziehungen am Rhein. Der Beitrag des Landes zur Finanzierung von Europa I von 750.000 Euro im Rahmen des Interreg Projektes ist sehr gut angelegt , betonte der Minister. Bei einem letzten Programmpunkt stand dann der Hafen selbst im Mittelpunkt. Der Kehler Hafen ist eine wichtige Verkehrsdrehscheibe zwischen Frankreich und Deutschland und verbindet die Transportwege Schiene, Straße und Wasser auf ideale Weise , sagten Finanzminister und Landrat. 2008 sei mit knapp vier Millionen Tonnen Güteraufkommen zum zweiten mal in Folge ein Rekordergebnis erzielt worden. Zwar sei die aktuelle Wirtschaftskrise auch am Kehler Hafen nicht vorbei gegangen, doch habe sie bisher nicht zu dramatischen Einschnitten geführt. Minister Stächele und Landrat Scherer stellten die Bedeutung des Hafens für den Standort Ortenau heraus. Mit diesem bedeutenden Logistikknotenpunkt verfüge der Eurodistrikt Straßburg-Ortenau über eine der wichtigsten Schnittstellen zwischen Frankreich und Deutschland in der Metropolregion Oberrhein.