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Im Rahmen der dritten Ausstellung zeitgenössischer Kunst am Ortenau Klinikum in Gengenbach zeigen Angelika Nain, Jürgen Neumaier und Jaime Makinde ab dem 23. Juli in den Aufenthaltsbereichen und auf den Stationsfluren eine Auswahl ihrer aktuellen Werke. Eröffnet wird die Ausstellung in Anwesenheit der drei Künstler mit einer Vernissage am Donnerstag, den 23. Juli, um 19 Uhr. Eine Einführung in die eineinhalb Jahre dauernde Ausstellung gibt Monika Andres, Galerie Owens. Mit unseren Ausstellungen möchten wir im Sinne eines ganzheitlichen Therapieansatzes Alltag in die Klinik einziehen lassen, schließlich ist Kunst ein bedeutender Bestandteil unseres Lebens. Durch die Bilder gestalten wir unsere Stationsflure für Patienten und Besucher bunter und angenehmer darüber hinaus vor allem auch interessanter, denn Kunst macht neugierig und lässt am Leben teilhaben , erläutert Dr. Dieter Auer. Auer, der zehn Jahre lang Vorsitzender des Kunstvereins Mittelbaden war, ist für die klinikinterne Organisation der Vernissagen und Ausstellungen verantwortlich, die in Kooperation mit Albert Reichenbach vom Künstlerkreis Offenburg projektiert werden. Angelika Nain, geboren 1956 in Trossingen, studierte von 1992 bis 1995 Malerei an der Freien Hochschule für Grafik-Design und Bildende Kunst Freiburg. Sie ist Dozentin an der Kunstschule Offenburg, Mitglied im Künstlerkreis Ortenau e.V. und Mitglied des Frauenmuseums Bonn. Angelika Nain lebt und arbeitet in Kehl-Marlen. Bei dieser Ausstellung zeigt Angelika Nain ausschließlich Druckgrafik. Der Mensch in seinem Alltag spielt eine große Rolle. Figurative Formen bestimmen die Bilder, sie erscheinen einmal klar erkennbar, einmal fragmentartig zerklüftet, oft überlagert durch Formen und Linienstrukturen. Die Menschen und ihr Tun, Ereignisse, die sich überschlagen, zeigen die Facetten des Lebens. Die Vielschichtigkeit der Drucke entsteht durch Kombination von Handabzügen bearbeiteter Hartschaumplatten auf Papier oder Stoff. Jürgen Neumaier, geboren 1965 in Haslach/Schwarzwald, besucht von 1987-89 die Kunstschule am Forum Kreuzberg/Berlin und studierte anschließend an der Fachhochschule Ottersberg im Schwerpunkt Malerei. Seit 1993 ist er als freischaffender Künstler tätig. 1994 erhielt er den Kunstpreis des Landkreises Verden. Neumaier lebt und arbeitet in Haslach. Neumaier versucht in seinen Bildern durch die Anordnung der abstrakten von einander abgegrenzten Formen eine innere Bewegung zu erzeugen. Es geht also nicht um ein statisches Nebeneinander der verschiedenen Einzelformen, sondern um eine fließende das Bild durchströmende Gesamtheit. Ein gelungenes Bild führt die einzelnen Formen und Flächen durch eine innere Dynamik zu einer spannungsvollen, lebendigen Komposition. Jaime Makinde, geboren 1959 in Havana, Cuba, arbeitet seit 1983 als freischaffender Künstler. 1997 zog er nach Renchen, Südbaden. Er ist Mitglied im Künstlerkreis Ortenau e.V.. Jaime Makinde ist ein vielfältig arbeitender Künstler. In dieser Ausstellung zeigt er 3-B Bilder. Ein Bild enthält 3 Bilder. Je nach Standpunkt des Betrachters (Links/Mitte/Rechts) erscheint ein neues Bild. In der Bewegung, im Vorbeigehen, löst sich ein Bild auf und fügt sich ein paar Schritte weiter zu einem neuen Bild zusammen. Farbigkeit, Motiv, Licht und Schatten, Entfernung und Nähe beeinflussen den Charakter der Bilder im Prozess der Auflösung und des Sich-Wieder-Zusammen-Setzens. Die Ausstellung ist bis zum Ende Januar 2011 zu sehen.