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Offenburg, 24. Juli 2009. Das Landratsamt Ortenaukreis hat heute den Antrag der Firma German Pellets GmbH auf Erweiterung der Brennstoffarten im bestehenden Heizwerk in Ettenheim genehmigt. Voraussetzung hierfür war die am Vormittag eingegangene Mitteilung des Wirtschaftsministeriums, dass das Landratsamt Ortenaukreis über den Antrag der Firma German Pellets unabhängig von der laufenden Petition entscheiden kann. Damit dürfen in der Feuerungsanlage neben naturbelassenem Holz künftig auch gestrichene, lackierte oder beschichtete Hölzer, Sperrholz, Spanplatten, Faserplatten oder sonst verleimte Hölzer verbrannt werden, soweit darin keine Holzschutzmittel aufgetragen oder enthalten sind. Alle Brennstoffe müssen frei von halogenorganischen Verbindungen sein und dürfen keine Schwermetalle enthalten. Um alle Qualitätsanforderungen sicherzustellen wurde ein Qualitätssicherungskonzept für die Brennstoffe eingefordert. Dieses wurde zum Bestandteil der Genehmigung erklärt. Die Kombination von Vertragsgestaltung mit den Altholzlieferanten, regelmäßiger qualifizierter Beprobungen der Brennstofflieferungen am Heizwerk, Stichprobenkontrollen bei den Altholzlieferanten sowie weiteren Maßnahmen, die zur Feststellung von nicht zulässigem Brennstoff führen, gewährleisten die Einhaltung und Überprüfbarkeit der gesetzlichen Anforderungen. Die Lärmemissionen der Feuerungsanlage ändern sich durch die zusätzlich eingesetzten Brennstoffe im ordnungsgemäßen Betrieb nicht, so dass hierfür keine zusätzlichen Regelungen erforderlich waren. Wie eine Erheblichkeitsprüfung nach dem Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung ergab, ist durch die mit der Genehmigung zugelassene Erhöhung des Emissionsgrenzwertes für Stickoxide keine erheblich nachteilige Umweltauswirkung zu erwarten.