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Offenburg, den 28. Juli 2009 - Der Kommunalen Arbeitsförderung Ortenaukreis (KOA) stehen 2009 zu wenig Mittel zur Verfügung. Darauf wies Landrat Frank Scherer in einem Brief an Bundesarbeitsminister Olaf Scholz hin, der auch den örtlichen Bundestagsabgeordneten zuging. Wenn wir keine zusätzlichen Mittel bekommen, müssen wir notgedrungen geplante Maßnahmen streichen. Dies gilt leider auch für die Zielgruppe arbeitsloser Jugendlicher , so Scherer in seinem Brief. Die notwendigen Gelder fehlen, weil einerseits die Bundesregierung Zuweisungen für Eingliederungshilfen an die KOA vermindert hat. Andererseits verbraucht die steigende Arbeitslosigkeit mehr Mittel als geplant. Bereits jetzt sei ein Finanzierungsloch von knapp einer halben Millionen Euro erkennbar. Die KOA sei mittlerweile so gut aufgestellt, dass zusätzliche Mittel bis zu einem Betrag von 1,5 Millionen Euro für bestehende und bereits entwickelte Programme zur Integration von Langzeitarbeitslosen eingesetzt werden könnten, führt Landrat Scherer weiter aus. Zusätzliche Mittel werden erst 2010 vom Ministerium verteilt. Die KOA benötigt diese aber schon 2009, um nicht Ende des Jahres in Finanzierungsnöte zu kommen. Der Landrat bittet daher auch die Bundestagsabgeordneten des Ortenaukreises um Unterstützung im Sinne der Arbeitslosen im Ortenaukreis. Die KOA betreut, qualifiziert und vermittelt Langzeitarbeitslose sowie Arbeitslose, die ihren Lebensunterhalt nicht selbst bestreiten können. Die Arbeitsfördermaßnahmen werden vom Bund finanziert, während die Leistungen zum Lebensunterhalt teils vom Bund und teils vom Kreis getragen werden.