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Offenburg, 30. Juli 2009. Im Juli 2009 sind die Fallzahlen bei der Kommunalen Arbeitsförderung (KOA) geringfügig gestiegen. Gegenüber Juni hat sich die Zahl der Bedarfsgemeinschaften um 0,9 % und die der Arbeitslosengeld II-Empfänger um 1,0 % erhöht. Die Zahl der Arbeitslosen hat im selben Zeitraum lediglich um 0,2 % zugenommen. Nach acht Monaten kontinuierlichem Anstieg, liegt die Zahl an Bedarfsgemeinschaften zwischenzeitlich um 8,8% über dem Vorjahresmonat. Damit hat sich die Zahl der Leistungsempfänger im Rechtskreis der Grundsicherung für Arbeitsuchende ( Hartz IV ) in den vergangenen Monaten im Ortenaukreis deutlich schlechter entwickelt als im Bundesdurchschnitt, wo sich die Fallzahlen derzeit noch auf dem Vorjahresniveau bewegen. Der Grund für den überdurchschnittlichen Anstieg im Ortenaukreis liegt darin begründet, dass wir früher einen ebenso überdurchschnittlichen Rückgang zu verzeichnen hatten. Diese Abweichungen vom Bundestrend sind auch bei vielen anderen bislang ökonomisch sehr prosperierenden Regionen zu beobachten. Derzeit betreut die Kommunale Arbeitsförderung 8.430 Bedarfsgemeinschaften mit insgesamt 17.797 Leistungsempfängern. Von ihnen erhielten 11.938 erwerbsfähige Personen Arbeitslosengeld II und 5.859 Nichterwerbsfähige Sozialgeld. 5.333 Personen gelten gemäß den gesetzlichen Kriterien als arbeitslos und 3.149 Personen als sogenannte nicht arbeitslose Arbeitsuchende . Hierzu gehören insbesondere Alg II-Empfänger, die sich in Arbeitsfördermaßnahmen befinden oder über 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind und nur ergänzende Leistungen erhalten. Die Gesamtzahl der zu vermittelnden Personen beträgt somit 8.482. Hinzu kommen 3.456 reine Leistungsbezieher, die z.B. als Alleinerziehende Kinder unter 3 Jahren betreuen, sich in einer Schul- oder Berufsausbildung befinden oder als über 58-jährige nicht mehr vermittelt werden möchten. Im Juli haben unsere Firmenberater und Persönlichen Ansprechpartner 80 Arbeitsuchende in ein Arbeitsverhältnis vermittelt, darunter 32 auf dem ersten Arbeitsmarkt. Hinzu kommen 44 Arbeitsaufnahmen, die ohne direkte Vermittlungsaktivitäten der Kommunalen Arbeitsförderung erfolgt sind. Dabei handelt es sich überwiegend um selbst gesuchte Beschäftigungen aber auch um Wiedereinstellungen bei einem vorherigen Arbeitgeber, Vermittlungen die durch Dritte durchgeführt wurden oder selbständige Tätigkeiten. Insgesamt haben im Berichtsmonat 147 Arbeitsmarktintegrationen stattgefunden.