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Offenburg, 31. Juli 2009. Die Sturm- und Schneebruchschäden des vergangenen Winters von rund 160.000 Festmetern Holz im Ortenaukreis sind weitgehend aufgearbeitet. Wie das Amt für Waldwirtschaft beim Landratssamt Ortenaukreis mitteilt, hat sich die situationsbedingte Aufarbeitungs- und Vermarktungsstrategie bewährt, die das Amt für Waldwirtschaft gemeinsam mit den Waldbesitzern entwickelt hat. Von den Schäden betroffen waren vor allem die Gemarkungen Kappelrodeck, Oppenau, Ottenhöfen und Zell am Harmersbach. Inzwischen sind 150.000 Festmeter Holz aufgearbeitet und an regionale Säger vermarktet. In dieser Krisensituation hat sich der regionale Markt, ein Kernpunkt unserer Strategie, wieder einmal als zuverlässiges Standbein erwiesen , bilanziert Ewald Elsässer, Leiter des Amts für Waldwirtschaft. Dabei hielten sich nicht sturmgeschädigte Waldbesitzer mit eigenen Einschlägen bis zum Ende der Aufarbeitung und Vermarktung der Sturmschäden zurück, damit kein Holz auf Halde produziert wird. Hinzu komme, so Elsässer, die erfolgreiche Arbeit der Waldservice Ortenau GmbH. Sie habe den gemeinsamen Einsatz der Waldarbeiter und Unternehmer aus verschiedenen Kommunen, die sich gegenseitig aushelfen, organisiert. Da borkenkäfergefährdete Bestände wie die Fichte vorrangig aufgearbeitet wurden und die Witterung feucht und kühl blieb, kam es zu keinen Borkenkäferschäden. Umgestürzte Bäume wurden zudem möglichst lang an der Wurzel belassen, um Schäden wie dem Borkenkäferbefall vorzubeugen. Schließlcih stellte der Amtsleiter heraus, dass dank der umsichtigen und sicherheitsrelevanten professionellen Arbeit der Einsatzkräfte größere Arbeitsunfälle bei der Sturmholzaufarbeitung im Wald vermieden werden konnten.