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Offenburg, 4. August 2009 - Die Kommunale Arbeitsförderung Ortenaukreis (KOA) wird in den kommenden Jahren verstärkt hilfebedürftige Alleinerziehende unterstützen. Für ein entsprechendes Programm erhielt die KOA jetzt im Rahmen eines Ideenwettbewerbs des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) den Zuschlag für über eine Millionen Euro. Der Ortenaukreis ist mit seinem Konzept einer von 79 Projektträgern, die unter den über 330 eingereichten Vorschlägen erfolgreich war. Wir sind stolz, dass das von uns entwickelte und eingereichte Konzept von der hochrangig besetzten Jury unter Vorsitz des Bundesarbeitsministers Olaf Scholz ausgewählt wurde, freut sich Armin Mittelstädt, der Leiter der Kommunalen Arbeitsförderung Ortenaukreis. Er nahm vergangene Woche gemeinsam mit Claudia Zurmühl, der für Frauenförderung zuständigen KOA-Mitarbeiterin, an der Prämierungsveranstaltung in Berlin teil. Gute Arbeit für Alleinerziehende lautet das Motto des Programms, mit dem die KOA zur Aktivierung, zur Integration in Erwerbstätigkeit sowie zur sozialen und beschäftigungspolitischen Stabilisierung von alleinerziehenden Hilfebedürftigen beitragen will. Die Zahl der Hilfsbedürftigen ist groß: Etwa 42 Prozent der Alleinerziehenden-Haushalte beziehen Leistungen der sogenannten Grundsicherung für Arbeitsuchende (Hartz IV). Allein im Ortenaukreis sind dies über 1.700 Personen. Gerade diesem Personenkreis intensivere und passgenauere Hilfestellungen zu geben als bisher ist deshalb ein besonderes Ziel der Kommunalen Arbeitsförderung Ortenaukreis. Bis einschließlich 2012 wird das BMAS diese Bemühungen jetzt finanziell unterstützen. Damit kann die KOA insbesondere die Betreuungsleistungen der speziell geschulten Persönlichen Ansprechpartner ausbauen. Weitere Elemente des prämierten Konzep-tes beinhalten besondere Maßnahmeangebote für die betroffenen Frauen sowie Betreuungsangebote für deren Kinder. Besonders im Fokus werden Alleinerziehende mit Kindern unter drei Jahren stehen, die durch geeignete Fortbildungs- oder Umschulungsmaßnahmen den Anschluss an das Berufsleben nicht verlieren sollen. Eine weitere Zielgruppe sind Frauen, die schon länger nicht mehr im Berufsleben sind und nach langer Familienpause wieder einsteigen wollen. Hier streben die Mitarbeiterinnen der KOA an, die Kenntnisse und Erfahrungen zu nutzen, die sich die Frauen während der Elternzeit angeeignet haben.