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Der vom Landratsamt Ortenaukreis ins Leben gerufene Jugendfonds Ortenau stellt in diesem Jahr 19.700 Euro für vier beispielhafte und innovative Jugendprojekte zur Verfügung. Die Palette der finanziell unterstützten Vorhaben reicht von Projekten zur praktischen Berufsorientierung für benachteiligte Jugendliche über Projekte zur Persönlichkeitsentwicklung und zum Sozialen Lernen bis hin zu einem integrativen Theaterprojekt mit behinderten und nicht behinderten Kindern. Insgesamt waren zwölf Projektanträge auf eine Förderung eingegangen. Unter den Bewerbern wählte der ausschließlich mit Jugendlichen besetzte Jugendbeirat die vier Projekte aus. Bestätigt wurde die Auswahl schließlich durch das Votum des Kuratoriums des Jugendbeirates, dem der Ortenaukreis, die Industrie- und Handelskammer sowie die Handwerkskammer, die Arbeitsagentur, das Staatliche Schulamt Offenburg, die Liga der freien Wohlfahrtspflege, der Kreisjugendring, der Facharbeitskreis Offene Jugendarbeit und vier Jugendliche angehören. Dass eine Projektförderung in diesem Umfang möglich ist, ist im Wesentlichen dem Engagement des Jugendbeirats selbst zu verdanken. Er organisiert jedes Jahr ge-meinsam mit dem Jugendamt im Landratsamt Ortenaukreis die Aktion Mitmachen Ehrensache . Bei Mitmachen Ehrensache arbeiten Jugendliche einen Tag lang in Firmen und Betrieben und spenden den Verdienst dem Jugendfonds Ortenau. Im Vergleich zur Aktion im Jahr 2007 haben letztes Jahr mehr als doppelt so viele Jugendliche, nämlich über 400, die Aktion Mitmachen Ehrensache unterstützt. 8.000 Euro haben sie für den Jugendfonds erarbeitet , freut sich Héctor Sala, Verantwortlicher für den Jugendfonds beim Landratsamt Ortenaukreis. Als Anerkennung für das große Engagement der Jugendlichen verdoppelte der Ortenaukreis den erarbeiteten Betrag. Weitere 3.700 Euro kommen aus Zinserlösen des Stammkapitals des Jugendfonds. Es ist bemerkenswert, wie engagiert und vor allem mit welcher Begeisterung junge Menschen sich für eine gute Sache wie der Förderung von Jugendprojekten einsetzen. Zahlreiche Rückmeldungen nach der Aktion Mitmachen Ehrensache 2008 haben dies eindrucksvoll bestätigt , so Georg Benz, Sozialdezernent des Ortenaukreises und Vorsitzender des Kuratoriums Jugendfonds Ortenau. Das Aktionsbüro Ortenaukreis wird auch in diesem Jahr am 4. Dezember gemeinsam mit dem Jugendbeirat die Aktion Mitmachen Ehrensache durchführen. Wir hoffen, dass wir dadurch auch in den kommenden Jahren interessante Jugendprojekte fördern können. Über weitere Spender und Sponsoren freuen wir uns natürlich. , so Héctor Sala. Nähere Informationen zum Jugendfonds Ortenau gibt es auf der Homepage des Ortenaukreises unter www.ortenaukreis.de auf der Seite des Jugendamtes sowie im Jugendnetz Ortenau unter www.jugendnetz-ortenau.de oder bei der Geschäftsstelle des Jugendfonds, Héctor Sala, Tel. 0781 805 9765. Die Projekte im Einzelnen: Gefördert wird das Räuber-Musiktheaterprojekt , bei dem 100 Schülerinnen und Schüler der Astrid-Lindgren-Schule, der Erich-Kästner-Schule, der Theodor-Heuss-Realschule, der Musikschule Offenburg/Ortenau und der Hochschule Offenburg Lite-ratur, nämlich Schillers Räuber , und ihren Alltag mit Problemen wie Ängste und Kriminalität miteinander verknüpfen. Auch das Projekt Neues Gesicht Neue Sicht erhält eine Förderung. Schüler der Förderschule Wolfach geben hier gemeinsam mit der Meisterschule für Maler und Lackierer und einer Künstlerin dem Lebensraum Schule ein neues Gesicht. Die Kinder aus dem Räuberhof ist ein integratives Kunst- und Theaterprojekt, bei dem 48 behinderte und nicht behinderte Kinder gemeinsam das Kinderbuch Die drei Räuber von Tomi Ungerer bearbeiten. Eine zehntägige Kunstaktion soll mit einer Freilichttheaterinszenierung an der Kunstschule Offenburg zusammengeführt werden und in einem öffentlichen Kunst- und Theaterspektakel münden. Beim Projekt Herz und Hirn übernehmen Schülerinnen und Schüler aus dem Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf der Gewerblich-Technischen Schulen Offenburg begleitet von Jugendberufshelfern/-innen die Patenschaft für das Gelände der Tierherberge Offenburg. Sie planen und führen dort an mindestens einem Nachmittag pro Woche Aufbau- und Instandhaltungsarbeiten aus.