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Offenburg, 22. September 2009 - Um die Arbeit der Sucht- und Drogenberatungsstellen im Ortenaukreis in den kommenden Jahren sicherzustellen, hat der Ortenaukreis seine seit vielen Jahren geleistete Finanzierung der Beratungsstellen neu festgelegt. Bei einer Sitzung des Sozialausschuss sprach sich das Gremium heute einstimmig dafür aus, die Sucht- und Drogenberatungsstellen im Ortenaukreis ab 2010 mit 944.400 Euro pro Jahr zu unterstützen. Das Geld dient zur Finanzierung der Personalkosten von insgesamt 22 Fachkräften, die in den Beratungsstellen angestellt sind. Diese werden von zwei Trägern, dem Baden-Württembergischen Landesverband für Prävention und Rehabilitation e. V. (BWLV) und dem Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e. V. (AGJ), betrieben. Das neue Konzept sieht vor, dass der Ortenaukreis ab 2010 den Trägern für jede Fachstelle einen sogenannten Regelsatz von 33.000 Euro zahlt. Während die AGJ als kirchlicher Träger fünf ihrer insgesamt acht Stellen zusätzlich aus Kirchensteuermitteln finanziert, erhält der BWLV, der für diese Arbeit über keine weiteren vergleichbaren Einnahmen verfügt, zusätzlich einen Zuschuss von 15.600 Euro je Stelle. Drei Stellen der AGJ im sogenannten Kotaktladen in Offenburg werden von der Stadt Offenburg mit jeweils 10.000 Euro bezuschusst. Mit den 22 Fachkräftestellen verfügt der Ortenaukreis über ein gut funktionierendes und professionelles Beratungsnetz , betont Sozialdezernent Georg Benz. Mit Außensprechstunden und Präventionsveranstaltungen in der Fläche seien die Suchtberatungsstellen nah an den Bürgern und für diese gut erreichbar. Um das Angebot der Sucht- und Drogenberatungsstellen in der bisherigen Qualität und Quantität aufrecht zu erhalten, werde sich der Ortenaukreis auch in Zukunft finanziell engagieren. Die jetzt gesicherte Finanzierung für die nächsten Jahre gibt den Trägern die für ihre zukünftige Arbeit erforderliche Planungssicherheit , so Benz. Die Beratungsstellen bieten Abhängigen unter anderem konkrete Hilfen bei einem Ausstieg aus der Suchtabhängigkeit, greifen in Krisensituationen beratend ein, vermitteln Entwöhnungsbehandlungen und begleiten Betroffene in der Substitution. Darüber hinaus bieten die Fachkräfte Sprechstunden in Kliniken und Vollzugsanstalten an, engagieren sich in der Suchtprävention für Jugendliche und Erwachsene und arbeiten im Kommunalen Suchthilfenetzwerk mit.