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Offenburg, 6. Oktober 2009 - Mit dem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses(G-BA), einem Gremium der gemeinsamen Selbstverwaltung und Qualitätssicherung von Ärzten, Krankenkassen und Kliniken, ist nun gewährleistet, dass im Ortenaukreis auch zukünftig Risikoschwangerschaften wohnortnah medizinisch versorgt werden können: Der G-BA setzt für die Anerkennung als Perinatalzentrum Level 1 die Versorgung von mindestens 14 Frühgeborenen mit einem Geburtsgewicht von weniger als 1.250 g pro Jahr voraus; mit 23 Frühgeborenen unter 1.250 g im Jahr 2008 hat die Kinderklinik des Ortenau Klinikums in Offenburg diese Vorgabe deutlich erfüllt. Die Kinderklinik ist Teil des Mutter-Kind-Zentrums am Ortenau Klinikum in Offenburg, das gemeinsam von Dr. Andreas Brandt, Chefarzt der Frauenklinik und Geburtshilfe, und Dr. Jens-Uwe Folkens, Chefarzt der Kinderheilkunde und Jugendmedizin, geleitet wird. Diese Einheit bietet Frauen mit Hochrisikoschwangerschaften und -entbindungen höchstmögliche Sicherheit; die technischen und personellen Voraussetzungen für eine optimale Versorgung sind rund um die Uhr gegeben. Behandlungsbedürftige Früh- und Neugeborene können nach ärztlicher Erstversorgung in der direkt an den Kreissaal angrenzenden neonatologischen Intensivstation, die über 12 Betten verfügt, behandelt werden. Auch Kinder aus anderen Entbindungsstationen des Kreises werden bei Bedarf intensivmedizinisch versorgt. Auf Wunsch werden die Eltern der Früh- und Neugeborenen durch eine Diplom-Psychologin intensiv betreut.