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Offenburg, 9. Oktober 2009 - Vertreter von rund 30 Partnern des Ortenauer Bündnisses für Familien haben bei ihrem diesjährigen Partnertreffen am vergangenen Donnerstag die Arbeitsschwerpunkte und Initiativen des Bündnisses für die kommenden Monate besprochen. Hans-Jürgen Lutz, zuständig für die Jugendhilfeplanung im Landratsamt Ortenaukreis und Koordinator des Bündnisses, stellte als geplante Aktivität unter anderem die Umsetzung des Programms Erziehung stärken- Familienbildung fördern vor. Nach der Veröffentlichung eines gedruckten Kalenders mit Angeboten der Elternbildung im Ortenaukreis plane man jetzt die Einstellung eines Online-Kalenders auf der Homepage des Bündnisses. Darüber hinaus will das Bündnis die zahlreichen Initiativen vor allem der Gemeinden in dem Bereich Vereinbarkeit von Familie und Beruf noch stärker als bisher aufeinander abstimmen und koordinieren. Außerdem kündigte Lutz an, dass die Kommunale Arbeitsförderung Ortenaukreis im Landratsamt Ortenaukreis mit seinem von den EU geförderten Programm gute Arbeit für Alleinerziehende in diesem Themenbereich eng mit den Bündnispartner zusammenarbeiten werden. Um noch stärker über familienfreundliche Angebote informieren zu können, planen wir darüber hinaus eine Familienbroschüre, die sowohl kreisweite Informationen wie auch individuell zu einzelnen Gemeinden enthalten soll , berichtete Lutz. Schließlich kündigte Lutz für den 15. Mai 2010 den bundesweiten Aktionstag der inzwischen über 500 Bündnisse für Familien und das Partnerforum 2010 des Ortenauer Bündnisses an, das unter dem Motto Handreichung Familienfreundliche Kommune Wege zu mehr Familienfreundlichkeit stehen wird. Erstmals fand das Partnertreffen nicht in den Räumen der Landkreisverwaltung statt, die die Aktivitäten des Bündnisses koordiniert, sondern in Zusammenarbeit mit der Kreishandwerkerschaft als einem der insgesamt 48 Partner in der Gewerbeakademie Offenburg. Ehrenmeister Gerhard Schmidt von der Kreishandwerkerschaft, Kreishandwerksmeister Andreas Drotelff und der Leiter der Gewerbeakademie, Werner Gmeiner, stellten bei ihrer Begrüßung die Bedeutung des Handwerks als Arbeitgeber in der Ortenau heraus. Wie auch andere Vertreter des Handwerks betonten sie die Nähe der Handwerksbetriebe zu ihren Mitarbeitern. Deshalb könnten sie auch auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter insbesondere bei der Kinderbetreuung individuell eingehen. Neue Informationen über die Familienforschung bot Eva Schulte vom Kompetenzzentrum Beruf und Familie beim Statistischen Landesamt Baden Württemberg den Teilnehmern des Partnertreffens. Aktuelle Untersuchungen zeigten, dass Familienfreundlichkeit am Arbeitsplatz die Produktivität und Motivation der Mitarbeiter stärke. Familienfreundlichkeit wirke, so Schulte. Es müsse nicht immer gleich der Betriebskindergarten sein, auch etwa mit Patenprogrammen zwischen den Eltern hätten Betriebe gute Erfahrungen gesammelt.