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Offenburg, 13. Oktober 2009 - Der Ortenaukreis setzt sich gemeinsam mit dem Landkreistag Baden-Württemberg für die Ausweitung der kommunalen Zuständigkeit für Langzeitlose ein. Nach Auffassung des Landkreises muss die künftige Bundesregierung jetzt zügig handeln, um die vom Bundesverfassungsgericht geforderte, in der vergangenen Legislaturperiode jedoch gescheiterte Organisationsreform der Grundsicherung für Arbeitsuchende auf den Weg zu bringen. Die große Koalition konnte sich auf keine Neuorganisation der sogenannten "Hartz IV-Behörden" einigen. Landrat Frank Scherer und die anderen Landräte und Oberbürgermeister der 69 Optionskommunen, die Langzeitarbeitslose und ihre Familien wie im Ortenaukreis in alleiniger Verantwortung betreuen, wollen ihre erfolgreiche Arbeit weiterhin fortführen. Wir haben fünf Jahre lang unter Beweis gestellt, dass wir erfolgreich im Kampf gegen Langzeitarbeitslosigkeit sind und wollen auch weiterhin diese Aufgabe im Interesse unserer Bürger erfüllen. Die Koalitionspartner sind daher aufgefordert, die Option zu entfristen und unbegrenzt zu erweitern, damit auch andere Kommunen sich dafür entscheiden können , appelliert Frank Scherer gemeinsam mit dem Deutschen Landkreistag an die künftige Bundesregierung. Der Ortenaukreis befürwortet, dass alle interessierten Landkreise und kreisfreien Städte die Wahlmöglichkeit erhalten, Langzeitarbeitslose in Eigenregie zu betreuen. "Die positiven Erfahrungen, die wir mit der Kommunalen Arbeitsförderung gemacht haben, wird andere Kommunen ermuntern, diesen Aufgabenbereich künftig ebenfalls zu übernehmen", ist sich Landrat Scherer sicher. In der Kreisverwaltung gab es bereits in der Vergangenheit keinerlei Zweifel daran, dass der Ortenaukreis dauerhaft die Zuständigkeit für Langzeitarbeitslose behalten wird. So wurden die meisten der zunächst bis Ende 2010 befristeten Arbeitsverträge der Mitarbeiter der Kommunalen Arbeitsförderung (KOA) bereits im Jahr 2007 entfristet. Zwischenzeitlich befindet sich etwa dreiviertel der gesamten KOA-Belegschaft in unbefristeten Beschäftigungsverhältnissen.