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Offenburg, 29. Oktober 2009 - Im Oktober 2009 sind die Fallzahlen bei der Kommunalen Arbeitsförderung Ortenaukreis (KOA) wieder angestiegen. Gegenüber September hat die Zahl der Bedarfsgemeinschaften um 0,4% und die der Arbeitslosengeld II-Empfänger um 0,1% zugenommen. Die Zahl der Arbeitslosen hat im selben Zeitraum um 3,5% abgenommen. Damit kann die Lage im Bereich des Sozialgesetzbuch II umgangssprachlich auch Hartz IV genannt zumindest mittelfristig als stabil eingestuft werden. So ist die Zahl der Bedarfsgemeinschaften in den vergangenen drei Monaten im Durchschnitt lediglich um 0,25% pro Monat gestiegen und die Zahl der Arbeitslosen sogar um durchschnittlich 1,4% gesunken. Vor dem Hintergrund der durchaus dramatischen Wirtschafts- und Finanzkrise und dem allgemeinen Arbeitsmarktumfeld ist die Entwicklung der Langzeitarbeitslosigkeit nach wie vor erstaunlich moderat. Derzeit betreut die Kommunale Arbeitsförderung 8.493 Bedarfsgemeinschaften mit insgesamt 17.899 Leistungsempfängern. Von ihnen erhielten 11.981 erwerbsfähige Personen Arbeitslosengeld II und 5.918 Nichterwerbsfähige Sozialgeld. 5.121 Personen gelten gemäß den gesetzlichen Kriterien als arbeitslos und 3.357 Personen als sogenannte nicht arbeitslose Arbeitsuchende . Hierzu gehören insbesondere Alg II-Empfänger, die sich in Arbeitsfördermaßnahmen befinden oder über 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind und nur ergänzende Leistungen erhalten. Die Gesamtzahl der zu vermittelnden Personen beträgt somit 8.478. Hinzu kommen 3.503 reine Leistungsbezieher, die z.B. als Alleinerziehende Kinder unter 3 Jahren betreuen, sich in einer Schul- oder Berufsausbildung befinden oder als über 58-jährige nicht mehr vermittelt werden möchten. Im Oktober haben unsere Firmenberater und Persönlichen Ansprechpartner 81 Arbeitsuchende in ein Arbeitsverhältnis vermittelt, darunter 43 auf dem ersten Arbeitsmarkt. Hinzu kommen 74 Arbeitsaufnahmen, die ohne direkte Vermittlungsaktivitäten der Kommunalen Arbeitsförderung erfolgt sind. Dabei handelt es sich überwiegend um selbst gesuchte Beschäftigungen aber auch um Wiedereinstellungen bei einem vorherigen Arbeitgeber, Vermittlungen die durch Dritte durchgeführt wurden oder selbständige Tätigkeiten. Insgesamt haben im Berichtsmonat 155 Arbeitsmarktintegrationen stattgefunden.