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Offenburg, 5. November 2009 - Die Multiple Sklerose ist einer der häufigsten Erkrankungen im jungen Erwachsenenalter, die zu einer Behinderung führen kann. Nach Schätzungen leiden in Deutschland 120.000 bis 140.000 Menschen unter dieser chronischen Entzündung des zentralen Nervensystems. Nachdem die therapeutischen Möglichkeiten noch bis Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts begrenzt waren, stehen mittlerweile mehrere Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die bei einer guten Verträglichkeit den Krankheitsverlauf günstig beeinflussen können. Es gibt jedoch immer noch Patienten, die trotz dieser Medikamente einen raschen und schweren Krankheitsverlauf zeigen. Mit dem Medikament Natalizumab (Tysabri®) steht seit einigen Jahren eine Substanz zur Verfügung, die das Fortschreiten der Erkrankung wesentlich effektiver beeinflussen kann. Darüberhinaus werden in der nächsten Zeit weitere hochwirksame Medikamente zur Verfügung stehen. Alle diese Präparate haben jedoch eine vermehrte Komplikations- und Nebenwirkungsrate. Welche Patienten für diese Therapien in Frage kommen und welche Risiken zu beachten sind, wird bei der Informationsveranstaltung dargestellt. Referenten sind Prof. Dr. Volker Schuchardt, Chefarzt der Neurologischen Klinik sowie Leiter des Regionalen Schlaganfallschwerpunktes am Ortenau Klinik in Lahr, und Dr. Stefan Rietz, Oberarzt der Neurologischen Klinik.