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Offenburg, 10. November 2009 In der heutigen Sitzung des Kreistages des Ortenaukreises hat Landrat Frank Scherer zur Fusion des Ortenau-Klinikums und der St. Josefsklinik erklärt: Die Beschlussempfehlung ist das Ergebnis von intensiven und über Monate hinweg erfolgten Prüfungen und Bewertungen, intensiv geführten Verhandlungen von Herrn Lörch und mir persönlich, und von fortlaufenden, wiederholten Befassungen der Kreisgremien. Nicht zuletzt ist diese Vorlage aber auch Ausdruck meiner persönlichen Überzeugung. Es gibt m.E. Bereiche der Daseinsvorsorge, die zumindest auch in öffentlich-rechtlicher Hand liegen sollten. Damit spreche ich der privaten Wirtschaft nicht die Existenzberechtigung im Bereich der Gesundheitsversorgung ab! Aber ich bin für ein ausgewogenes duales System von privater und öffentlich-rechtlicher Trägerschaft. Denn es muss auch im Gesundheitssektor und gerade auch in ländlich geprägten, flächengroßen Gebieten wie dem Ortenaukreis zumindest auch Teilbereiche der Versorgung geben, bei denen eine ausschließlich am Gemeinwohl orientierte Daseinsvorsorge im Vordergrund steht. Deshalb stehe ich auch für den Erhalt aller Häuser im Klinikverbund, damit wir langfristig eine flächendeckende und wohnortnahe Versorgung der Bevölkerung sicherstellen können. Das gilt für alle Häuser, auch für Oberkirch und Kehl, die nicht zur Disposition stehen, wie einige meinen. Wenn man diese Ziele erreichen will, dann gibt es zu der nun möglich gewordenen und vorgeschlagenen Fusion keine Alternative! Denn durch sie ergeben sich medizinische und wirtschaftliche Vorteile, weil Doppelstrukturen abgebaut werden, weil medizinische Kompetenzen konzentriert werden können und weil die Wettbewerbsfähigkeit des Klinikverbundes insgesamt wesentlich gestärkt wird.