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Offenburg, 11. November 2009 - Es war keine Fügung der beginnenden närrischen Zeit, sondern der reine Zufall: Am heutigen 11.11. hat die Waffenbehörde im Landratsamt Ortenaukreis die 1.111. Waffe entgegennehmen können, nachdem die Behörde in den vergangenen Wochen Waffenbesitzer in Kreis über die neuen Bestimmungen des Waffenrechts informiert hat. Seit am 25. Juli 2009 das neue Waffengesetz in Kraft getreten ist, werden die Waffenbesitzer im Land von den Behörden angeschrieben und zum Nachweis einer sicheren, den gesetzlichen Bestimmungen entsprechenden Aufbewahrung ihrer Waffen aufgefordert. Auch fanden Ende Oktober 2009 landesweit Vor-Ort Kontrollen bei den Waffenbesitzern statt. Viele Waffenbesitzer, die ihre Waffen bisher nicht ordnungsgemäß aufbewahrt haben, haben daraufhin ihre Waffen kostenlos bei der Waffenbehörde abgegeben. Diese gibt dann die eingesammelten Waffen an die Landespolizeidirektion weiter, die die Vernichtung der Waffen veranlasst. Noch bis zum Jahresende gilt eine sogenannte Amnestieregelung. Wer legale oder illegale Waffen bis zum 31. Dezember 2009 abgibt, wird in der Regel waffen- sowie straf- und bußgeldrechtlich nicht belangt , erläutert Melanie Jakob, Leiterin des Ordnungsamtes im Landratsamt Ortenaukreis. Wem der Weg nach Offenburg zu weit ist, kann die Waffen nach vorheriger Terminabsprache auch bei den vor Ort zuständigen Polizeiposten abgeben. So kam auch die 1.111. Waffe über den Polizeiposten Zell a.H. in die Waffenbehörde im Landratsamt Ortenaukreis in Offenburg. Die Waffenbehörde hat von den knapp 6.000 Waffenbesitzern im Kreis bereits 5.000 angeschrieben. Die letzten Schreiben werden in der kommenden Woche verschickt. Mit weiteren unangekündigten Vor-Ort-Kontrollen müssen insbesondere die Waffenbesitzer rechnen, die auf das Anschreiben der Waffenbehörde nicht oder nur unzureichend reagieren.