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Offenburg, den 12. November 2009 Der Ortenaukreis weitet sein Engagement in der Sozialarbeit an Ortenauer Schulen aus. Der Jugendhilfeausschuss des Ortenaukreises hat in seiner heutigen Sitzung beschlossen, der Stadt Kehl in den kommenden Jahren weitere 17.500 Euro pro Jahr für die Finanzierung der Sozialarbeit an der Falkenhausen-Grundschule und der Albert-Schweitzer-Förderschule zur Verfügung zu stellen. Die Stadt wird damit anteilig drei Teilzeitstellen in der Sozialarbeit an den Schulen finanzieren. Einen dritten Antrag auf Förderung für das Einstein-Gymnasium in Kehl lehnte der Ausschuss ab, da die Fördergrundsätze eine Unterstützung für Gymnasien nicht vorsehen. Jugendsozialarbeit sei zwar auch an Gymnasien fachlich durchaus sinnvoll und könne insbesondere im Hinblick auf ihre präventive Wirkung teure Einzelfallhilfen vermeiden helfen, sagte Martina Walter, Amtsleiterin des Jugendamtes. Die angespannte Finanzsituation des Ortenaukreises lasse jedoch zur Zeit keinen Spielraum für eine Änderung der Förderrichtlinien. Nach dem Beschluss des Ausschusses wird der Kreis in Zukunft die Jugendsozialarbeit an 23 Schulen mit einem Gesamtbetrag von jährlich 262.500 Euro fördern. Damit unterstützt der Kreis vor allem Schulen, die aufgrund nachteiliger Lebenssituationen ihrer Schülerinnen und Schüler unter erschwerten pädagogischen Bedingungen arbeiten. Dies ist besonders bei Schulen der Fall, in deren Einzugsgebiet überdurchschnittlich viele Menschen mit Migrationshintergrund wohnen, schlechte Wohnverhältnisse oder Arbeitslosigkeit der Eltern verbreiteter sind oder an denen Schüler häufiger verhaltensauffällig sind.