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Offenburg, 17. November 2009 - Als Frank Scherer vor über einem Jahr sein Amt als Landrat des Ortenaukreises antrat, kündigte er an, sich für einen spürbaren Bürokratieabbau einzusetzen. Jetzt macht er ernst: Ab dem 1. April 2010 werden grundsätzlich alle internen Dienstanweisungen und Regelungen der Landkreisverwaltung außer Kraft treten. Danach gelten nur noch die Vorschriften, die von den Beschäftigten des Landratsamts selbst für ihre Arbeit als unbedingt erforderlich und sinnvoll angesehen werden. Diese Vorschriften können die Beschäftigten bis Ende Januar 2010 melden, kündigte Scherer in einer Personalversammlung am vergangenen Freitag an. Es macht keinen Sinn, auf Vorschläge zum Bürokratieabbau zu warten, man muss den Spieß umdrehen , sagte Scherer. Es ist ein bisschen wie mit alten Umzugskartons - wenn sie nach Jahren immer noch nicht ausgepackt wurden, wird nichts vermisst und man kann sie auch unbesehen wegwerfen , betonte der Landrat. Es handele sich nicht um einen Aprilscherz, sondern es sei ihm im Interesse der Menschen und Unternehmen am Standort Ortenau sehr ernst mit dem Bürokratieabbau. Nur mit solchen Maßnahmen können wir trotz immer mehr Aufgaben und immer weniger Personal die Leistungsfähigkeit der Kreisverwaltung erhalten. Über eine spezielle Rubrik im Intranet des Landratsamtes haben seit Montag alle Beschäftigten der Kreisverwaltung die Möglichkeit, weiterhin erforderliche und sinnvolle Vorschriften zu benennen, die nicht am 1. April außer Kraft treten sollen. Hier können sie auch Änderungen vorschlagen, um einzelne Dienstanweisungen und Regelungen zu vereinfachen.