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Offenburg, 1. Dezember 2009. Im November 2009 haben sich die Fallzahlen bei der Kommunalen Arbeitsförderung (KOA) unterschiedlich entwickelt: Die Bedarfsgemeinschaften haben gegenüber Oktober um 1,0 % zugenommen, die Arbeitslosengeld II-Empfänger um 0,4% abgenommen und die Zahl der Arbeitslosen hat sich im selben Zeitraum sogar um 6,0% vermindert. Während die geringfügigen Veränderungsraten bei den Leistungsempfängern recht zutreffend die bundesweit zu beobachtende Entwicklung im Bereich des Sozialgesetzbuch II widerspiegeln, kann die deutliche Verminderung der Arbeitslosenzahlen nicht mit saisonalen oder konjunkturellen Ursachen begründet werden. So hat sich die SGB II-Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahresmonat sogar um 4,1 Prozent erhöht. Aber auch dieser Anstieg erscheint vor dem Hintergrund der durchaus dramatischen Wirtschafts- und Finanzkrise und dem allgemeinen Arbeitsmarktumfeld nach wie vor erstaunlich moderat. Derzeit betreut die Kommunale Arbeitsförderung 8.575 Bedarfsgemeinschaften mit insgesamt 17.670 Leistungsempfängern. Von ihnen erhielten 11.935 erwerbsfähige Personen Arbeitslosengeld II und 5.735 Nichterwerbsfähige Sozialgeld. 4.814 Personen gelten gemäß den gesetzlichen Kriterien als arbeitslos und 3.382 Personen als sogenannte nicht arbeitslose Arbeitsuchende . Hierzu gehören insbesondere Alg II-Empfänger, die sich in Arbeitsfördermaßnahmen befinden oder über 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind und nur ergänzende Leistungen erhalten. Die Gesamtzahl der zu vermittelnden Personen beträgt somit 8.196. Hinzu kommen 3.739 reine Leistungsbezieher, die z.B. als Alleinerziehende Kinder unter 3 Jahren betreuen, sich in einer Schul- oder Berufsausbildung befinden oder als über 58-jährige nicht mehr vermittelt werden möchten. Im November haben unsere Firmenberater und Persönlichen Ansprechpartner 91 Arbeitsuchende in ein Arbeitsverhältnis vermittelt, darunter 53 auf dem ersten Arbeitsmarkt. Hinzu kommen 94 Arbeitsaufnahmen, die ohne direkte Vermittlungsaktivitäten der Kommunalen Arbeitsförderung erfolgt sind. Dabei handelt es sich überwiegend um selbst gesuchte Beschäftigungen aber auch um Wiedereinstellungen bei einem vorherigen Arbeitgeber, Vermittlungen die durch Dritte durchgeführt wurden oder selbständige Tätigkeiten. Insgesamt haben im Berichtsmonat 185 Arbeitsmarktintegrationen stattgefunden.