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Offenburg, 5. Januar 2010 - Im Dezember 2009 sind die Fallzahlen bei der Kommunalen Arbeitsförderung (KOA) wieder angestiegen. Gegenüber dem Vormonat hat die Zahl der Bedarfsgemeinschaften um 1,6% und die der Arbeitslosengeld II-Empfänger um 1,8% zugenommen. Die Zahl der Arbeitslosen ist gegenüber dem für November gemeldeten Niveau sogar um 20,5% gestiegen. Der deutliche Anstieg der Arbeitslosenzahlen um 988 auf nun 5.802 resultiert im Wesentlichen aus einer Untererfassung der Arbeitslosigkeit in den Vormonaten. So wurden insbesondere Personen, die krankheitsbedingt oder als Maßnahmeteilnehmer zeitweise nicht als arbeitslos galten, nach Beendigung dieser Ausschlusstatbestände durch einen software-Fehler nicht ordnungsgemäß als (Wieder-)-Zugänge in Arbeitslosigkeit erfasst. Im Ergebnis wurde von September bis November im SGB II-Bereich ein Rückgang von insgesamt 626 Arbeitslosen ausgewiesen, obwohl konjunkturbedingt ein Anstieg hätte registriert werden müssen. Diese offensichtliche Diskrepanz der vergangenen Monate ist nun im Dezember ausgeglichen worden. Derzeit betreut die Kommunale Arbeitsförderung 8.711 Bedarfsgemeinschaften mit insgesamt 17.954 Leistungsempfängern. Von ihnen erhielten 12.146 erwerbsfähige Personen Arbeitslosen-geld II und 5.808 Nichterwerbsfähige Sozialgeld. 5.802 Personen gelten gemäß den gesetzlichen Kriterien als arbeitslos und 3.491 Personen als sogenannte nicht arbeitslose Arbeitsuchende . Hierzu gehören insbesondere Alg II-Empfänger, die sich in Arbeitsfördermaßnahmen befinden oder über 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind und nur ergänzende Leistungen erhalten. Die Gesamtzahl der zu vermittelnden Personen beträgt somit 9.293. Hinzu kommen 2.853 reine Leistungsbezieher, die z.B. als Alleinerziehende Kinder unter 3 Jahren betreuen, sich in einer Schul- oder Berufsausbildung befinden oder als über 58-jährige nicht mehr vermittelt werden möchten. Im Dezember haben unsere Firmenberater und Persönlichen Ansprechpartner 100 Arbeitsuchende in ein Arbeitsverhältnis vermittelt, darunter 52 auf dem ersten Arbeitsmarkt. Hinzu kommen 86 Arbeitsaufnahmen, die ohne direkte Vermittlungsaktivitäten der Kommunalen Arbeitsförderung erfolgt sind. Dabei handelt es sich überwiegend um selbst gesuchte Beschäftigungen aber auch um Wiedereinstellungen bei einem vorherigen Arbeitgeber, Vermittlungen die durch Dritte durchgeführt wurden oder selbständige Tätigkeiten. Insgesamt haben im Berichtsmonat 186 Arbeitsmarktintegrationen stattgefunden.