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Der Ortenaukreis ist auf einem sehr guten Weg, den Ländlichen Raum und damit den Standort Ortenau insgesamt weiter zu entwickeln und auszubauen. Dies sagten Minister Peter Hauk MdL und Landrat Frank Scherer (Ortenaukreis) beim Neujahrsempfang des Ortenaukreises am Dienstag, 19. Januar, in Offenburg. Scherer hatte den Minister für Ernährung und Ländlichen Raum als Gastredner zum Neujahrsempfang eingeladen, der unter dem Motto Strategien des Ortenaukreises zur integrierten Entwicklung des Ländlichen Raums stand. Über 300 weitere Gäste aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft sowie aus Einrichtungen und Institutionen vor allem des Ländlichen Raums aus der Ortenau waren der Einladung des Landrats gefolgt. In seiner Rede erläuterte Scherer, dass der Ländliche Raum nur mit einer Strategie gestärkt werden könne, die sämtliche Aspekte des Ländlichen Raums als Lebens- und Arbeitsraum der Menschen berücksichtige. Diese Gesamtstrategie des Ortenaukreises beinhalte drei Schwerpunkte. Zum einen wolle die Kreisverwaltung verstärkt als Bündelungsbehörde wirken. Dies bedeute, die Arbeit der zahlreichen Fachabteilungen etwa bei Verfahren noch besser aufeinander abzustimmen und als ein Ansprechpartner nach Außen aufzutreten. Zum anderen werde die Kreisverwaltung bei Entscheidungen immer auch deren Bedeutung für den Standort Ortenau prüfen. Mögliche Ermessens- und Beurteilungsspielräume müssten konsequent zugunsten des Standorts Ortenau genutzt werden. Eine entsprechende Standortklausel habe er in der Verwaltung verankert, so Scherer. Als dritte Säule einer Gesamtstrategie für den Standort Ortenau nannte der Landrat aufeinander abgestimmte, konkrete Projekte zur Stärkung des Ländlichen Raums. Er kündigte an, Ende März dem Kreistag ein vom Unterausschuss Ländlicher Raum erarbeitetes Konzept zur Entscheidung vorzulegen. Darin sei auch ein Bündel erster Maßnahmen enthalten, die sich zur raschen Umsetzung mit den vorhandenen Mitteln anbieten. Damit sind wir auf einem sehr guten Weg zur Stärkung des Ländlichen Raums , sagte Scherer, der dem Thema seit seinem Amtsantritt im November 2008 höchste Priorität eingeräumt hat. In seiner anschließenden Gastrede würdigte Minister Peter Hauk die Arbeit des Ortenaukreises zur Stärkung des Ländlichen Raums. "Um die Leistungsfähigkeit des Ländlichen Raums weiter zu entwickeln und zu erhalten, müssen Land, Kommunen, Wirtschaft und nicht zuletzt die Bürgerinnen und Bürger an einem Strang ziehen", sagte der baden-württembergische Minister für Ernährung und Ländlichen Raum. Aufgabe der Politik sei es, günstige Rahmenbedingungen für zukunftsfähige Lösungen zu schaffen. Es müsse sichergestellt sein, dass die Menschen auf dem Land hochwertige Perspektiven und Lebensbedingungen für ein erfülltes und erfolgreiches Leben, Arbeiten und Wirtschaften vorfinden können. Dass der Ortenaukreis sich für dieses Ziel stark mache und auf einem guten Weg sei, zeige dieser Neujahrsempfang sehr deutlich. Wie bereits bei den Neujahrsempfängen des Landkreises der vergangenen Jahre überreichte Ehrenobermeister Georg Hornung stellvertretend für die Bäckerinnungen im Ortenaukreis dem Landrat die traditionelle Neujahrsbrezel, die Landrat und Obermeister anschließend gemeinsam angeschnitten und an die Gäste verteilten. Das musikalische Programm des Abends gestaltete erstmals das aus rund 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bestehende Landratsamt Blasorchester. Für ein weiteres atmosphärisches Highlight hatten bereits vor Beginn der Veranstaltung Mitarbeiter des Amtes für Waldwirtschaft gesorgt. Vor dem Eingang des Landratsamtes hatten sie den Weg mit brennenden Fackeln gesäumt, die aus heimischem Schwarzwaldholz gefertigt und über das Amt für Waldwirtschaft verkauft werden.