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Offenburg, 28. Januar 2010 - Im Januar 2010 haben sich die Fallzahlen bei der Kommunalen Arbeitsförderung (KOA) uneinheitlich entwickelt: Die Zahl der Arbeitslosengeld II-Empfänger hat um 0,3% abgenommen, die Zahl der Bedarfsgemeinschaften blieb unverändert und die Zahl der Arbeitslosen ist um 5,2% gestiegen. Die Zunahme der Arbeitslosigkeit im SGB II-Bereich hat überwiegend saisonale Gründe und resultiert im Wesentlichen daraus, dass zum Jahreswechsel eine große Zahl an Arbeitsfördermaßnahmen ausgelaufen ist. Derzeit betreut die Kommunale Arbeitsförderung 8.711 Bedarfsgemeinschaften mit insgesamt 17.886 Leistungsempfängern. Von ihnen erhielten 12.108 erwerbsfähige Personen Arbeitslosengeld II und 5.778 Nichterwerbsfähige Sozialgeld. 6.104 Personen gelten gemäß den gesetzlichen Kriterien als arbeitslos und 3.441 Personen als sogenannte nicht arbeitslose Arbeitsuchende . Hierzu gehören insbesondere Alg II-Empfänger, die sich in Arbeitsfördermaßnahmen befinden oder über 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind und nur ergänzende Leistungen erhalten. Die Gesamtzahl der zu vermittelnden Personen beträgt somit 9.545. Hinzu kommen 2.563 reine Leistungsbezieher, die z.B. als Alleinerziehende Kinder unter 3 Jahren betreuen, sich in einer Schul- oder Berufsausbildung befinden oder als über 58-jährige nicht mehr vermittelt werden möchten. Im Januar haben die Firmenberater und Persönlichen Ansprechpartner der Kommunalen Arbeitsförderung Ortenaukreis 64 Arbeitsuchende in ein Arbeitsverhältnis vermittelt, darunter 32 auf dem ersten Arbeitsmarkt. Hinzu kommen 61 Arbeitsaufnahmen, die ohne direkte Vermittlungsaktivitäten der Kommunalen Arbeitsförderung erfolgt sind. Dabei handelt es sich überwiegend um selbst gesuchte Beschäftigungen aber auch um Wiedereinstellungen bei einem vorherigen Arbeitgeber, Vermittlungen die durch Dritte durchgeführt wurden oder selbständige Tätigkeiten. Insgesamt sind im Berichtsmonat 125 Arbeitsmarktintegrationen zu verzeichnen.