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Offenburg, 8. Februar 2010 Für ein dringendes Wegesanierungsprojekt erhält eine Teilnehmergemeinschaft von vier Grundstückseigentümern in Mahlberg 99.000 Euro aus einem Förderprogramm des Landes Baden-Württemberg. Landrat Frank Scherer überreichte heute im Landratsamt Ortenaukreis dem Mahlberger Bürgermeister Dietmar Benz, der von der Teilnehmergemeinschaft zum Vorsitzenden bestimmt wurde, die Zuschussbewilligung des Landes. Nach der Prüfung und Befürwortung des Antrags durch das Amt für Flurneuordnung im Landratsamt Ortenaukreis, hatte das Land den Zuschuss kürzlich bewilligt. Mit dem Geld wird der gut 600 Meter lange Weg zu den sogenannten Allmendhöfen, drei Höfen im Außenbereich der Stadt, saniert. Ich freue mich über den positiven Bescheid aus Stuttgart, denn der Zuschuss bewirkt eine direkte Verbesserung der ländlichen Infrastruktur in Mahlberg. Damit unterstützt das Land die Anstrengungen des Ortenaukreises, den ländlichen Raum voranzubringen , stellte Landrat Scherer im Gespräch mit Bürgermeister Benz fest. Dieser Weg ist dem schweren landwirtschaftlichen Verkehr seit langem nicht mehr gewachsen und muss dringend saniert werden. Ohne den Landeszuschuss wären wir dazu aber auf absehbare Zeit nicht in der Lage , betonte Dietmar Benz. Insgesamt wird die Wegsanierung voraussichtlich 132.000 Euro kosten. Den vom Zuschuss nicht gedeckten Betrag von 33.000 Euro trägt die Stadt Mahlberg. Die angrenzenden Grundstückseigentümer stellen die für die Wegverbreiterung benötigte Fläche kostenlos zur Verfügung. Das Amt für Flurneuordnung beim Landratsamt Ortenaukreis wird nun im Zuge eines Flurbereinigungsverfahrens die Baumaßnahme ausschreiben, damit der Weg spätestens im Frühsommer gebaut werden kann. Die Mittel des Landes stammen aus einem Sonderprogramm zur Modernisierung besonders belasteter Wege im Ländlichen Raum, das das Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden Württemberg im Jahr 2009 ins Leben gerufen hat. Die Zuschüsse sollen den Gemeinden helfen, landwirtschaftliche Wege in ihrer Tragfähigkeit und Breite den modernen landwirtschaftlichen Maschinen anzupassen. Bei einer positiven Entscheidung fördert das Land die Sanierung mit 75 Prozent. Den restlichen Anteil müssen die Gemeinden selbst bereit stellen. Die Ausschreibung des Sonderprogramms im März 2009 löste bei den Gemeinden im Land großes Interesse aus.