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Der Ortenaukreis wird einen Pflegestützpunkt in Offenburg mit vier weiteren Außenstellen einrichten. Dem Konzept der Verwaltung hat der Sozialausschuss in seiner heutigen Sitzung zugestimmt. Bei der Landesarbeitsgemeinschaft Pflegestützpunkte, die die Rahmenbedingungen für Pflegestützpunkte festgelegt hat, kann die Verwaltung nun den Antrag auf Einrichtung eines Pflegestützpunktes einreichen. Die fünf Standorte sind die bereits bestehenden Koordinierungsstellen der großen Kreisstädte Achern, Kehl, Lahr und Offenburg, für den Standort im Kinzigtal ist die Frage des Kooperationspartners noch nicht abschließend geklärt. Mit den Kranken- und Pflegekassen können entsprechend vorbereitete Vereinbarungen dann abgeschlossen werden. Aufgrund seiner Einwohnerzahl entfällt auf den Ortenaukreis einer von 50 in Baden-Württemberg einzurichtenden Pflegstützpunkten. Wir haben mit der Verteilung auf fünf Standorte ein Modell gefunden, das den Ortenaukreis in seiner gesamten Fläche abdeckt und alle Anforderungen an einen Pflegestützpunkt erfüllt , sagte Landrat Frank Scherer zu dem Vorschlag der Verwaltung. Pflegestützpunkte sind eine Anlaufstelle für ältere Menschen und deren Angehörige, die sich mit dem Thema Pflege konfrontiert sehen. Sie informieren neutral und wohnortnah über die verschiedenen Angebote zur Pflege, beraten und begleiten die Betroffenen. Die Stützpunkte vernetzen die verschiedenen Sozialleistungsträger, Kranken- und Pflegekassen unter einem Dach, um so den Bedürfnissen der Pflegebedürftigen gerecht werden. Die Partner des Pflegestützpunkts im Ortenaukreis sind der Ortenaukreis als geschäftsführender Träger, die Kranken- und Pflegekassen sowie die vier bereits bestehenden Koordinierungsstellen. Die bisherigen Aufgaben der Koordinierungsstellen gehen in die Aufgaben der Pflegestützpunkte über, die nun auch eine umfassende Beratung anbieten. Mit einem Betrag von 45.000 Euro leistet der Bund eine Anschubfinanzierung für die sachliche Ausstattung eines Pflegestützpunktes. Die Kranken- und Pflegekassen sowie der Ortenaukreis teilen sich die laufenden Betriebskosten, die pauschal mit 80.000 Euro angesetzt sind, zu je einem Drittel. Inklusive der bereits für die Koordinierungsstellen zur Verfügung gestellten Mittel könnten den einzelnen Pflegestützpunktstandorten somit rund 35.000 Euro für die Personal- und Sachkostenfinanzierung zukommen.