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Offenburg, 25. Februar 2010 - Im Februar 2010 ist ein Anstieg der Fallzahlen bei der Kommunalen Arbeitsförderung Ortenaukreis (KOA) zu verzeichnen: Gegenüber dem Vormonat hat die Zahl der Bedarfsgemeinschaften um 1,6 Prozent und die der Arbeitslosengeld II-Empfänger um 1,8 Prozent zugenommen. Die Zahl der Arbeitslosen ist gegenüber dem für Januar gemeldeten Niveau um 2,3 Prozent gesunken im Wesentlichen bedingt durch gestiegene Teilnehmerzahlen in Arbeitsfördermaßnahmen. Seit Januar 2005 entwickeln sich die Fallzahlen bei der KOA zu Jahresbeginn ähnlich: es ist immer ein saisonaler Anstieg der Fallzahlen zu beobachten unabhängig von der konjunkturellen Lage. Folglich kam dieser durchschnittliche Anstieg nicht überraschend und die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise sind weiterhin als sehr moderat einzustufen. Abzuwarten bleibt die weitere Entwicklung, die maßgeblich durch den Arbeitsmarkt im Frühjahr bestimmt werden wird. Derzeit betreut die Kommunale Arbeitsförderung 8.850 Bedarfsgemeinschaften mit insgesamt 18.156 Leistungsempfängern. Von ihnen erhielten 12.333 erwerbsfähige Personen Arbeitslosengeld II und 5.823 Nichterwerbsfähige Sozialgeld. 5.966 Personen gelten gemäß den gesetzlichen Kriterien als arbeitslos und 3.226 Personen als sogenannte nicht arbeitslose Arbeitsuchende . Hierzu gehören insbesondere Alg II-Empfänger, die sich in Arbeitsfördermaßnahmen befinden oder über 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind und nur ergänzende Leistungen erhalten. Die Gesamtzahl der zu vermittelnden Personen beträgt somit 9.192. Hinzu kommen 3.141 reine Leistungsbezieher, die zum Beispiel als Alleinerziehende Kinder unter drei Jahren betreuen, sich in einer Schul- oder Berufsausbildung befinden oder als über 58-Jährige nicht mehr vermittelt werden möchten. Im Februar haben unsere Firmenberater und Persönlichen Ansprechpartner 67 Arbeitsuchende in ein Arbeitsverhältnis vermittelt, darunter 30 auf dem ersten Arbeitsmarkt. Hinzu kommen 82 Arbeitsaufnahmen, die ohne direkte Vermittlungsaktivitäten der Kommunalen Arbeitsförderung erfolgt sind. Dabei handelt es sich überwiegend um selbst gesuchte Beschäftigungen, aber auch um Wiedereinstellungen bei einem vorherigen Arbeitgeber, Vermittlungen, die durch Dritte durchgeführt wurden, oder selbständige Tätigkeiten. Insgesamt haben im Berichtsmonat 149 Arbeitsmarktintegrationen stattgefunden.