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Offenburg, 26. Februar 2010 - Mit rund 220.000 Euro Fördermitteln des Landes Baden-Württemberg können fünf Städte und Gemeinen in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Ortenaukreis die umweltgerechte Abwasserentsorgung im ländlichen Raum des Ortenaukreises weiter ausbauen. Die Zuschüsse ermöglichen den Anschluss von 32 Kleinkläranlagen an die leistungsstärkeren kommunalen Kläranlagen. Bei den Städten und Gemeinden Oberkirch, Oppenau, Ortenberg, Sasbach und Steinach, die die insgesamt sechs privaten Teilnehmergemeinschaften bei den Projekten unterstützen, gingen in diesen Tagen die Förderzusagen durch das Regierungspräsidium Freiburg ein. Die Fördermittel stammen aus dem Programm Finanzielle Unterstützung für Vorhaben zur Abwasserbeseitigung im ländlichen Raum und sind eine erste Tranche für das Jahr 2010. Das Amt für Wasserwirtschaft und Bodenschutz im Landratsamt Ortenaukreis, das die Gemeinden bei der Antragstellung unterstützt, rechnet für das Jahr 2010 noch einer weiteren Fördertranche. Die mit den Fördergeldern ermöglichten Projekte sind ein wesentlicher Beitrag zur Ökologie in unserem ländlichen Raum , freut sich Landrat Frank Scherer über die Förderzusage des Landes. Sie tragen darüber hinaus zur Stärkung der Infrastruktur und des Tourismus bei und ergänzen optimal unseren Bemühungen um den ländlichen Raum im Ortenaukreis. Insgesamt 143 Einwohner werden im Rahmen der Projekte an die kommunalen Kläranlagen angeschlossen. Damit wird die Gewässergüte der lokalen kleineren Fließgewässer deutlich verbessert , betont Bernhard Vetter, Leiter des Amtes für Wasserwirtschaft und Bodenschutz. Das Programm Finanzielle Unterstützung für Vorhaben zur Abwasserbeseitigung im ländlichen Raum sieht einen 30-prozentigen Zuschuss vor und wird aus dem Aufkommen der Abwasserabgabe finanziert. Die Projekte werden überwiegend in Solidargemeinschaft privater Teilnehmer mit Unterstützung der Kommunen realisiert. Das Förderprogramm findet im Ortenaukreis sowohl bei Kommunen als auch Teilnehmergemeinschaften eine sehr hohe Resonanz. Es fördert in erheblichem Maße das bürgerliche Engagement sowie das Umweltbewusstsein. Im Ortenaukreis konnten in den vergangenen Jahren bereits 670 dezentrale Anlagen mit Hilfe der Landesförderung an die zentralen Abwasseranlagen angeschlossen werden. Wir haben noch eine Vielzahl weiterer Projekte , betont Bernhard Vetter. Ich hoffe, dass durch die für die zweite Jahreshälfte in Aussicht gestellte weitere Fördermitteltranche, möglichst alle derzeit noch vorliegenden Anträge gefördert werden können. Auch in den kommenden Jahren stehen weitere Projekte an. Die von den Gemeinden in Abstimmung mit dem Amt für Wasserwirtschaft und Bodenschutz erarbeiteten Abwasserbeseitigungskonzeptionen sehen den Anschluss weiterer 700 Anlagen in den nächsten Jahren vor.