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Offenburg, 4. März 2010 - Rekorderlöse für hochwertige Laubhölzer aus der Ortenau haben kürzlich das Amt für Waldwirtschaft im Landratsamt Ortenaukreis, Stadt Offenburg und weiteren Gemeinden erzielt. Sie hatten das Holz per Submission zum Verkauf angeboten. Dieser Aufforderung zur Angebotsabgabe folgten 41 Bieter aus Deutschland, Frankreich, Österreich und Dänemark. Unsere Erwartungen wurden weit übertroffen , freut sich Ewald Elsäßer, Leiter des Amts für Waldwirtschaft. Insgesamt wurden 1.100 Festmeter Laubholz angeboten, die einen Durchschnittspreis von 269 Euro pro Festmeter einbrachten. Der Mehrerlös gegenüber dem Vorjahr betrug damit rund 30 Euro pro Festmeter, eine Steigerung um neun Prozent. Insgesamt konnten die Anbieter damit einen Erlös von rund 300.000 Euro erzielen, angesichts der schwierigen Haushaltslage ein wichtiger finanzieller Beitrag für die waldbesitzenden Gemeinden , so Elsäßer. Den Spitzenpreis erzielte ein Bergahorn aus dem Stadtwald Offenburg mit 3.260 Euro pro Festmeter. Bei einem Volumen von 1,58 Festmeter brachte der Stamm somit über 5.000 Euro ein. Landrat Frank Scherer äußerte sich bei einer Besichtigung der Hölzer überzeugt von der Submission als geeignetem Verkaufsverfahren für gute Laubholzqualitäten: Es hat sich wieder einmal gezeigt, dass hochwertige Produkte vom Massensortiment getrennt vermarktet werden müssen. Mit hochwertiger Qualität aus der Ortenau kann eine hohe Wertschöpfung erreicht werden. Auch bei landwirtschaftlichen Produkten ist diese Strategie erfolgreich, wie das Beispiel echt schwarzwald zeigt. Traditionell werden vom Amt für Waldwirtschaft des Landratsamt Ortenaukreis zusammen mit der Stadt Offenburg und anderen Gemeinden zwei Submissionen im Jahr zum Verkauf hochwertiger Laubhölzer durchgeführt.