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Offenburg, 22. März 2010 - Landrat Frank Scherer hat die in der Nacht zum Samstag in Berlin erzielte Einigung zur Neuorganisation der Jobcenter und der Verlängerung des Optionsmodells begrüßt. Scherer betonte: Mit der Entfristung und der Ausweitung des Optionsmodells wird die seit 2005 geleistete gute Arbeit der Kommunalen Arbeitsförderung Ortenaukreis und anderer Optionskommunen bei der wirtschaftlichen und passgenauen Betreuung und Vermittlung von Langzeitarbeitslosen anerkannt. Es habe sich gelohnt, dass der Ortenaukreis bei jeder Gelegenheit die Bundesregierung und die Abgeordneten auf das Thema aufmerksam gemacht und auf eine Verlängerung und Ausweitung der Option gedrängt habe. Der Landrat äußerte die Hoffnung, dass der Bund bei der Ausgestaltung der Neuregelung Rahmenbedingungen schaffe, die es den Optionskommunen wie bisher ermögliche, entsprechend der Situation vor Ort zu agieren. In bundesweit 69 sogenannten Optionskommunen, darunter auch der Ortenaukreis, sind für die Bezieher des Arbeitslosengelds II (Grundsicherung für Arbeitssuchende) nicht die Bundesagentur für Arbeit und die Kommunen gemeinsam in Arbeitsgemeinschaften (ARGEn) zuständig, sondern ausschließlich Stadt- oder Landkreise. Das Optionsmodell wurde bei den Reformen am Arbeitsmarkt geschaffen und von 2005 bis Ende 2010 befristet. Das Bundesverfassungsgericht hatte Ende 2007 die in den ARGEn praktizierte Mischverwaltung aus Bundesagentur für Arbeit und Kommunen als grundgesetzwidrig eingestuft und eine Neuregelung gefordert, das Optionsmodell in seiner Rechtmäßigkeit jedoch zugleich ausdrücklich bestätigt.