Hilfsnavigation

  • Kulinarische Ortenau.
  • Winter in Offenburg.
  • Forstwirte des Ortenaukreises bei der Arbeit.
  • Wir beraten Sie gerne.
Offenburg, 29. April 2010 - Im April 2010 bleiben die Fallzahlen bei der Kommunalen Arbeitsförderung Ortenaukreis (KOA) gegenüber dem Vormonat nahezu unverändert: Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften hat um weniger als 0,1% zugenommen, die Zahl der Arbeitslosengeld II-Empfänger ist lediglich um 0,2% angestiegen, nur die Arbeitslosenzahl hat mit plus 1,2% etwas stärker zugelegt. Seit dem Jahreswechsel haben die Fallzahlen im Bereich der Grundsicherung für Arbeitsuchende um insgesamt 2,6 Prozent zugenommen. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres war noch ein Anstieg von 8,3% zu verzeichnen. Die deutlich abnehmenden Zuwachsraten wurden zudem von einer ebenso deutlichen Zunahme an Beschäftigungsaufnahmen begleitet. Die im vergangenen Monat aufgekeimte Hoffung auf einen bevorstehenden Frühjahrsaufschwung auf dem Arbeitsmarkt hat sich damit bereits erfüllt. Für eine Einschätzung dazu, ob diese saisonalen Lichtblicke gleichzeitig auch ein Ende der konjunkturellen Talsohle bedeuten, ist es allerdings noch zu früh. Derzeit betreut die Kommunale Arbeitsförderung 8.932 Bedarfsgemeinschaften mit insgesamt 18.367 Leistungsempfängern. Von ihnen erhielten 12.468 erwerbsfähige Personen Arbeitslosengeld II und 5.899 Nichterwerbsfähige Sozialgeld. 6.030 Personen gelten gemäß den gesetzlichen Kriterien als arbeitslos und 3.463 Personen als sogenannte nicht arbeitslose Arbeitsuchende . Hierzu gehören insbesondere Alg II-Empfänger, die sich in Arbeitsfördermaßnahmen befinden oder über 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind und nur ergänzende Leistungen erhalten. Die Gesamtzahl der zu vermittelnden Personen beträgt somit 9.493. Hinzu kommen 2.975 reine Leistungsbezieher, die z.B. als Alleinerziehende Kinder unter 3 Jahren betreuen, sich in einer Schul- oder Berufsausbildung befinden oder als über 58-jährige nicht mehr vermittelt werden möchten. Im April haben unsere Firmenberater und Persönlichen Ansprechpartner 175 Arbeitsuchende in ein Arbeitsverhältnis vermittelt, darunter 81 auf dem ersten Arbeitsmarkt. Hinzu kommen 192 Arbeitsaufnahmen, die ohne direkte Vermittlungsaktivitäten der Kommunalen Arbeitsförderung erfolgt sind. Dabei handelt es sich überwiegend um selbst gesuchte Beschäftigungen aber auch um Wiedereinstellungen bei einem vorherigen Arbeitgeber, Vermittlungen die durch Dritte durchgeführt wurden oder selbständige Tätigkeiten. Insgesamt haben im Berichtsmonat 367 Arbeitsmarktintegrationen stattgefunden. Dies ist einer der höchsten Anzahl an Beschäftigungsaufnahmen in einem Monat, seit die Kommunale Arbeitsförderung diese Kennziffer ausweist!