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18.12.2019

Neue Kreisstraße Ringsheim-Lahr: Fachliche Planung für Trassenvergleich kann beginnen

Der Kreistag des Ortenaukreises hat die Planungsleistung für den Neubau der Kreisstraße „K 5344 neu“ zwischen Ringsheim und Lahr in seiner gestrigen Sitzung mit großer Mehrheit beschlossen. „Durch die nun beauftragte Grobplanung auf der gesamten Strecke wird ein Variantenvergleich inklusive der „bahnparallelen Trasse“ ermöglicht. Weitere Verfahrensschritte einer Planung werden erst dann abgerufen, wenn sich die Kreisgremien nach Beteiligung aller Kommunen und der Öffentlichkeit auf eine der untersuchten Varianten verständigt haben“, erklärt Landrat Frank Scherer.

„Im Variantenvergleich wird also die bahnparallele Trasse ebenso mitberücksichtigt wie weitere denkbare Varianten, deren Vor- und Nachteile nach gleichen Anforderungen mit zeichnerischer Darstellung und Bewertung abgewogen werden. Zudem wird auch die sogenannte „Nullvariante“ betrachtet, also die Situation, wenn keine neue Straße gebaut wird“, so Scherer. Zudem wurde die Verwaltung beauftragt, die vorliegende Verkehrsprognose zu überprüfen, fortzuschreiben und dabei insbesondere auch denkbare verkehrslenkende Maßnahmen zu berücksichtigen: „Neben dem sechsstreifigen Ausbau der Autobahn A 5 zwischen Offenburg und Riegel werden dabei auch mögliche verkehrslenkende und verkehrsentlastende Maßnahmen innerhalb der Ortsdurchfahrten berücksichtigt, die umgesetzt werden können, um die Ortschaften spürbar zu entlasten“, so der Landrat. Ziel sei es, die B 3 künftig unattraktiv für den Durchgangsverkehr zu gestalten, um möglichst viel Verkehr auf die neue Kreisstraße zu verlagern. „Um die Anwohner spürbar vom Lkw-Lärm zu entlasten, sind auch Ortdurchfahrtverbote für den Schwerlastverkehr denkbar“, informiert Scherer. In einem Lkw-Lenkungskonzept könne dies geregelt werden.

„In Betracht kommen zudem Geschwindigkeitsbeschränkungen und neue attraktive Verkehrsflächen für den Rad- und Fußverkehr, was auch die Ortsdurchfahrten städtebaulich für die Anwohner und für Touristen aufwerten würde“, so Scherer.

Das Ergebnis der Grobplanung mit Trassenvergleich wird das beauftragte Planungsbüro in einer öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik vorstellen.

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