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27.11.2019

Neue Kreisstraße Ringsheim-Lahr: Ausschuss gibt grünes Licht für Planung und empfiehlt Variantenvergleich

Verkehrslenkende Maßnahmen sollen berücksichtigt werden

Der Ausschuss für Umwelt und Technik (UTA) des Ortenaukreises hat dem Kreistag in seiner gestrigen Sitzung die Vergabe der Planungsleistung für den Neubau der Kreisstraße „K 5344 neu“ zwischen Ringsheim und Lahr empfohlen. Darin sind auch die Zusätze beinhaltet, dass die jetzt zu beauftragende Grobplanung auf der gesamten Strecke einen Variantenvergleich inklusive der bahnparallelen Trasse ermögliche und die Verwaltung beauftragt wird, die vorliegende Verkehrsprognose zu überprüfen, fortzuschreiben und dabei insbesondere auch denkbare verkehrslenkende Maßnahmen zu berücksichtigen.

 „Folgt der Kreistag der Empfehlung, können wir mit der fachlichen Planung konkret beginnen, das wäre ein wesentlicher Schritt nach vorne“, sagte Landrat Frank Scherer, der nochmals verdeutlichte, dass die bisherigen Skizzen des Straßenbauamtes erste Überlegungen gewesen seien, bei der mehrere Varianten betrachtet wurden. „Der mögliche Trassenverlauf einer neuen Kreisstraße war quasi nur ein farbiger Strich auf einem Luftbild und noch keine in Stein gemeißelte Streckenführung“, ergänzte Michael Loritz, der für Infrastrukturen zuständige Dezernent des Ortenaukreises.

Die nun vom Kreistag noch zu beauftragende Planungsleistung beinhalte im Rahmen der Vorplanung eine Variantenvergleich. „Dabei wird die ursprüngliche Planung der bahnparallelen Trasse ebenso mitberücksichtigt, wie weitere denkbare Varianten, deren Vor- und Nachteile nach gleichen Anforderungen mit zeichnerischer Darstellung und Bewertung abgewogen werden“, stellte Loritz klar. Außerdem werde eine sogenannte „Nullvariante“ durchleuchtet als mögliche Situation, wenn keine neue Straße gebaut werde. Der Ausschuss für Umwelt und Technik beauftragte die Verwaltung darüber hinaus, die vorliegende Verkehrsprognose fortzuschreiben. Neben dem sechs-streifigen Ausbau der Autobahn A 5 zwischen Offenburg und Riegel sollen darin verkehrslenkende und verkehrsentlastende Maßnahmen berücksichtigt werden.

Über die UTA-Empfehlung stimmen die Mitglieder des Kreistags in ihrer Sitzung am 17. Dezember 2019 ab.

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